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Nürnberg zieht Bilanz zu "Digitale Schule"

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    Schule in Nürnberg mit Pool-Testing und Dienstcomputern

    Wie der Unterricht in Zeiten von Corona stattfinden soll, sorgt für allerlei Gesprächsstoff zwischen Eltern, Schülern, Lehrkräften und Politik. Die Stadt Nürnberg hält die Schulen digital für gut ausgestattet, auch wenn einiges noch ausbaufähig ist.

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    Von
    • Eleonore Birkenstock

    Präsenzunterricht, Wechselunterricht und Distanzunterricht. Es gibt alle möglichen Formen, die Schulen seit Beginn der Corona-Pandemie ausprobieren mussten. Nachdem seit zwei Wochen die Abschlussklassen der Gymnasien und der beruflichen Schulen teilweise wieder zurück in die Schulgebäude durften, sollen ab dem 22. Februar nun die Grundschulen folgen.

    Stadt Nürnberg will flächendeckende Testung

    Wenn am 22. Februar Grundschulen und Kindertagesstätten wieder ihre Türen öffnen, sollen in Nürnberg sowohl das Personal, die Lehrkräfte wie auch die Kinder und Jugendlichen auf Corona getestet werden. Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) nennt die sogenannte Pool-Testung als Möglichkeit, den maximalen Schutz zu gewährleisten. Die Kapazitäten könnten damit erhöht werden, da bei Pool-Tests eine ganze Gruppe getestet wird. "Diese Pool-Testung wird bei uns kommen“, sagte König.

    Technik für Nürnbergs Schulen

    Was die technische Ausstattung für den digitalen Unterricht angeht, sieht Marcus König die Schulen in Nürnberg gut ausgestattet. Hundert Prozent der Schulen hätten nun W-LAN. Zudem würden alle Lehrerinnen und Lehrer mit Dienstgeräten ausgerüstet. Dafür würde die Stadt noch einmal sieben Millionen Euro bereitstellen. "Alle Lehrerinnen und Lehrer werden bei uns gleich behandelt“, sagte König.

    Technik auch für Schülerinnen und Schüler

    Nürnbergs Schulreferentin Cornelia Trinkl (CSU) erklärte, dass weiterhin Geräte für Schülerinnen und Schüler bestellt werden. Bis Ende Januar habe die Stadt 7.200 Tablets erhalten, die als Leihgeräte ausgegeben werden könnten. Der Distanzunterricht an den Nürnberger Schulen würde zudem gut funktionieren: "Das merken wir daran, dass sehr, sehr wenige Beschwerden haben, die bei uns im Referat auflaufen“, sagte Trinkl bei der Pressekonferenz der Stadt. "Es läuft bei uns“, so die Schulreferentin.

    Testlauf ab dem 22. Februar

    Ob die Ausstattung mit W-LAN-Routern und deren Bandbreite für die Übertragung der Daten ab dem 22. Februar ausreicht, wenn zum Beispiel auch die Grundschulen in den Wechselunterricht gehen, könne man noch nicht sagen, sagt Andreas Hecker von der IT-Abteilung der Stadt. Hecker spricht in dem Zusammenhang von einem Härtetest. "Es wird ein spannendes Unterfangen“, sagte Hecker.

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