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Bildrechte: BR/Thomas Gebhard

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Lkw und einem Schulbus sind am Montagmittag insgesamt acht Schüler verletzt worden. Davon erlitten vier Kinder schwerere Verletzungen - eines musste mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden.

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Schulbusunfall bei Hofheim – mehrere Kinder verletzt

Zwischen Hofheim und Haßfurt ist ein Lastwagen gegen einen Schulbus geprallt. Der Lkw-Fahrer hatte den Bus beim Abbiegen übersehen. Bei dem Unfall sind acht Kinder verletzt worden, vier davon schwerer.

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Von
  • Katja Ortlauf

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Lkw und einem Schulbus sind am Montagmittag insgesamt acht Schüler verletzt worden. Davon erlitten vier Kinder schwerere Verletzungen – eines musste mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden. Vier weitere Kinder erlitten leichte Verletzungen. Das teilte das Polizeipräsidium Unterfranken mit. Laut eines Sprechers des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sind die Verletzten in Krankenhäuser nach Schweinfurt, Haßfurt und Ebern gekommen. Insgesamt war der Schulbus mit 20 Grund- und Mittelschülern im Alter von 7 bis 14 Jahren besetzt.

Lkw prallte seitlich in den Bus

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Bus gegen 11.40 Uhr auf der Staatsstraße 2275 in Fahrtrichtung Haßfurt unterwegs. Ein Lkw wollte von der Bundesstraße 303 in die Staatsstraße einbiegen. Dabei übersah der Lkw-Fahrer den vorfahrtsberechtigten Bus und prallte mit seiner Front gegen die linke Seite des Busses, so die Polizei.

Notfallseelsorger betreuten Kinder

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Neben der Versorgung der Verletzten, betreuten sie zunächst auch die zwölf unverletzten Kinder. Ein Ersatzbus brachte die Schüler zur Rettungswache nach Hofheim, wo sie von einem Kriseninterventionsteam weiterbetreut wurden und auf ihre Eltern warten konnten.

Busfahrer kam mit dem Schrecken davon

Der 28-jährige Lkw-Fahrer erlitt laut Polizei leichte Verletzungen. Der 55-jähirge Busfahrer kam mit dem Schrecken davon. Die Höhe des Sachschadens liegt laut Polizei bei rund 100.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam auch ein Sachverständiger vor Ort.

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