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Schüsse und riskante Bremsmanöver auf der Autobahn | BR24

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Mit türkischen Landesfahnen geschmückte Autos (Symbolbild)

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    Schüsse und riskante Bremsmanöver auf der Autobahn

    Eine Hochzeitsgesellschaft lässt es auf der A3 so richtig krachen, um das frisch vermählte Brautpaar zu feiern. Die Polizei stoppt die Fahrzeugkolonne im Stadtgebiet und findet eine Schreckschusspistole. Jetzt werden Zeugen gesucht.

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    15 Fahrzeuge einer wild feiernden und ebenso fahrenden Hochzeitsgesellschaft hat die Polizei im unterfränkischen Hösbach bei Aschaffenburg gestoppt. Zuvor sollen mit einer Schreckschusspistole Schüsse aus den Autos abgefeuert worden sein.

    Am Freitagnachmittag gegen 16:30 Uhr war die Kolonne mit auf der A3 bei Aschaffenburg unterwegs. In einer Einhausung verlangsamte der aus 15 Autos bestehende Konvoi die Fahrt. Nach Angaben der Polizei bremsten die Fahrer der allesamt mit türkischen Landesfahnen geschmückten Autos dazu riskant ab und fuhren hierbei nebeneinander.

    Polizei findet Brautpaar und Schreckschusspistole

    Mehrere Streifenwagen machten sich auf die Suche nach der Hochzeitsgesellschaft, die sich nach dem Verlassen der Autobahn mittlerweile über das gesamte Stadtgebiet Aschaffenburg verteilt hatte. Der Polizei gelang es schließlich den Großteil der Autokolonne inklusive des Brautpaars anzuhalten und zu kontrollieren. Dabei fanden die Beamten unter anderem eine Schreckschusspistole samt Munition, illegale Feuerwerkskörper sowie einen Schlagring. Die Fahrer müssen sich nun unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Nötigung sowie diverser Verstöße nach dem Waffengesetz verantworten.

    Polizei sucht Zeugen der Schüsse auf der A3

    Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach ist nun bei ihren Ermittlungen auf der Suche nach Zeugen und Verkehrsteilnehmern, die sich bedrängt gefühlt haben:

    • Wer wurde in der Einhausung durch die Fahrzeugkolonne ausgebremst oder gefährdet?
    • Wer konnte die Fahrzeuge in der Einhausung und die Schüsse beobachten?
    • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
    • Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach unter Telefonnummer 06021 / 85 70 zu melden.

    Sendung

    Regionalnachrichten aus Mainfranken

    Autor
    • Conny Kleinschroth
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