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Schüsse im Wald bei Waischenfeld: Polizei sucht illegale Jäger | BR24

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Mehrere Schüsse sollen im vergangenen Jahr in den Wäldern rund um Waischenfeld in der Fränkischen Schweiz gefallen sein. Die Polizei fand ein Reh ohne Kopf, Jäger berichten davon, dass die geblendet wurden, als Schüsse fielen.

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Schüsse im Wald bei Waischenfeld: Polizei sucht illegale Jäger

Mehrere Schüsse sollen im vergangenen Jahr in den Wäldern rund um Waischenfeld in der Fränkischen Schweiz gefallen sein. Die Polizei fand ein Reh ohne Kopf, Jäger berichten davon, dass die geblendet wurden, als Schüsse fielen.

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Von
  • Thorsten Gütling
  • Simon Trapp

Die Polizei sucht zwei Männer, die im vergangenem Jahr in den Wäldern rund um Waischenfeld im Landkreis Bayreuth unerlaubt Schüsse abgegeben haben sollen. In den Wäldern um Zeubach, im Löhlitzer Tal und im angrenzenden Staatswald seien gleich mehrere Schüsse gefallen, die keinen Jägern zugeschrieben werden konnten. Die Polizei ermittelt wegen Jagdwilderei.

Wie die Polizei auf Nachfrage des BR mitteilt, habe erst jetzt jeder einzelne Schuss überprüft werden und damit ausgeschlossen werden können, dass sie von Jägern abgegeben wurden. Wieviele dieser Schüsse im vergangenen Jahr rund um Waischenfeld gezählt wurden, will die Polizei mit Verweis auf laufende Ermittlungen nicht sagen.

Jäger im Hochsitz von Scheinwerfern geblendet

In einem Fall sei ein Jäger auf seinem Hochsitz von Scheinwerfern geblendet worden, kurz bevor mehrere Schüsse fielen. Ob der Jäger absichtlich geblendet wurde, damit die Täter unerkannt entkommen konnten, stehe noch nicht fest. Auf Jagdwilderei deute hin, dass im Wald ein Reh ohne Kopf gefunden worden sei.

Polizei sucht zwei Männer und einen Unimog

Zeugen, die einen vermutlich nicht zugelassenen Unimog sowie zwei junge Männer gesehen haben, sollen sich bei der Polizei in Pegnitz melden. Wie man dort auf Nachfrage weiter mitteilt, sei Jagdwilderei kein Kavaliersdelikt. Sollten die Täter gefasst werden, drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren, in besonders schweren Fällen von bis zu fünf Jahren.

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