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Schüsse aus Schreckschusswaffe lösen Großeinsatz in Passau aus | BR24

© picture alliance / HMB Media/Oliver Mueller

Die Passauer Polizei ging nach den ersten Schüssen zunächst von einer erhöhten Gefährdungslage aus.

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    Schüsse aus Schreckschusswaffe lösen Großeinsatz in Passau aus

    Ein junger Mann hat in Passau mehrere Schüsse mit einer Schreckschusswaffe abgefeuert und damit einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der 20-Jährige gehörte zu einer Hochzeitsgesellschaft.

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    Mit mehreren Schüssen aus einer Schreckschusswaffe hat ein junger Mann die Polizei in Passau in Alarmbereitschaft versetzt. Der 20-Jährige gehörte der Polizei zufolge zu einer Hochzeitsgesellschaft.

    Schüsse aus fahrendem Auto

    Anwohner alarmierten am Samstagnachmittag die Polizei, weil aus einer Gruppe von mehreren Personen heraus mit einer Pistole geschossen worden sei. Anschließend brach die Gruppe in mehreren Autos in Richtung Innenstadt auf, wieder wurden Schüsse aus einem der fahrenden Autos abgegeben, wie die Polizei am Sonntag auf BR-Nachfrage mitteilte.

    Polizei mit "erhöhtem Kräfteaufgebot" im Einsatz

    Polizisten konnten die Autos auf Höhe der Schanzlbrücke stoppen. Weil die Situation zunächst unklar war und auf Grund einer "erhöhten Gefahrenlage", sperrte die Polizei mit einem "erhöhten Kräfteaufgebot" einen Teil der Angerstraße am nördlichen Donauufer zeitweilig ab.

    Schütze wird angezeigt

    Die Beamten fanden bei dem 20-Jährigen die Schreckschusswaffe, der junge Mann räumte auch ein, die Schüsse abgegeben zu haben. Bei der Gruppe handelte es sich der Polizei zufolge um eine Hochzeitsgesellschaft. Der Schütze ist demnach irakischer Staatsbürger mit festem Wohnsitz in Deutschland. Weil er der Polizei zufolge keinerlei waffenrechtliche Erlaubnis vorweisen konnte, erwarte ihn eine Anzeige nach dem Waffengesetz.