Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Schülerin missbraucht: Pensionierter Lehrer muss ins Gefängnis | BR24

© Patrick Obrusnik/BR-Mainfranken

Prozess wegen sexuellen Missbrauchs am Amtsgericht Gemünden

2
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Schülerin missbraucht: Pensionierter Lehrer muss ins Gefängnis

Das Amtsgericht Gemünden hat einen pensionierten Gymnasiallehrer zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten verurteilt. Das Gericht sprach den 66-Jährigen des sexuellen Missbrauchs einer Schutzbefohlenen für schuldig.

2
Per Mail sharen
Teilen

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der ehemalige Studiendirektor am Gymnasium in Karlstadt (Lkr. Main-Spessart) hatte zwischen Dezember 2015 und Oktober 2016 eine anfangs 16-jährige Schülerin in neun Fällen zu sexuellen Handlungen genötigt. Die Begründung des Urteils war aus Gründen des Opferschutzes nicht öffentlich, ebenso wie die vorherige Verhandlung.

© Patrick Obrusnik/BR-Mainfranken

Der Fall hatte am Gymnasium Karlstadt für Aufsehen gesorgt: Einem mittlerweile ehemaligen, da pensionierten Lehrer wird der sexuelle Missbrauch von Schutzbefohlenen zur Last gelegt. Der Mann steht ab Mittwoch in Gemünden vor Gericht.

Disziplinarverfahren folgt

Für den Beamten im Ruhestand ist noch ein Disziplinarverfahren anhängig. Hierbei muss das Gericht noch entscheiden, ob die Pensionsbezüge des 66-Jähringen zeitweise gesenkt oder gänzlich eingestellt werden.

Pädagoge seit Dezember 2017 suspendiert

Der Mann wurde bereits im Dezember 2017 suspendiert. Im Januar wurde der Fall nach vielen Gerüchten öffentlich. Begründet wurden die Ermittlungen damals so: Der Lehrer habe ein distanzloses Verhalten einem Mädchen gegenüber gezeigt.