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Symbolbild: Stolpersteine
© (c) dpa - Report

Autoren

Farsin Behnam
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Symbolbild: Stolpersteine

Schüler des Aschaffenburger Dalberg Gymnasiums haben gemeinsam mit den Schülern aus Israel eine App entwickelt, mit der die Nutzer bei einem Rundgang durch die Stadt mehr über das Schicksal der Menschen "hinter den Steinen" erfahren können. Die Schüler haben diesmal schon vor der Verlegung Biografien recherchiert und in die App eingepflegt. In Aschaffenburg gibt es bereits mehr als 100 Stolpersteine.

Hier werden die Stolpersteine verlegt

Am Samstag wurden die 16 neuen Stolpersteine an drei Stellen in der Aschaffenburger Innenstadt verlegt, genau vor den Häusern, in denen die Verschleppten und Ermordeten zuletzt gelebt haben. Die Verlegungen begannen vor dem Haus Herstallstraße 12, wo vier Steine für Rosa und David Löbenberg sowie Elsa und Karl Sternheimer verlegt wurden, die 1940 beziehungsweise 1942 von hier aus deportiert wurden. Weitere Steine wurden in der Herstallstraße 30 und 32, sowie in der Elisenstraße 16 verlegt. Bei der Stolpersteinverlegung war auch Bayerns Antisemitismus- Beauftragter, Ludwig Spaenle, anwesend.