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Schüler ab der 4. Jahrgangsstufe bis 14 Jahre präsentierten ihre Arbeiten. Mit dabei waren auch Kandidaten aus Niederbayern und der Oberpfalz.

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Schüler experimentieren: Ostbayern unter den besten Tüftlern

Schüler aus ganz Bayern präsentierten an der Universität Regensburg einer Jury ihre erarbeiteten Forschungsarbeiten. Mit dabei waren auch Kandidaten aus der Oberpfalz und aus Niederbayern. Vier von ihnen wurden sogar in ihrem Bereich ausgezeichnet.

Über dieses Thema berichtet: Mittags in Niederbayern und Oberpfalz am .

Papier aus Stroh, eine Wetterstation für die eigene Schule oder „"Drei gewinnt" mit der Programmiersprache Python – die eingereichten Projektarbeiten beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren", der Juniorsparte von Jugend forscht, sind auch in diesem Jahr wieder so vielfältig wie beeindruckend. Nachwuchsforscherinnen und -forscher ab der 4. Jahrgangsstufe bis 14 Jahre präsentierten ihre Arbeiten in sieben Fachgebieten: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

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Fünf ostbayerische Schüler unter den Preisträgern

"Sie haben Freude am Forschen, Erfindergeist und Durchhaltevermögen." Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) zeigte sich anlässlich der Vorstellung der Landessieger im Audimax der Universität Regensburg beeindruckt. Am diesjährigen Landeswettbewerb nahmen 75 Schülerinnen und Schüler mit insgesamt 46 Projekten teil. Prämiert wurden acht herausragende Projekte, zahlreiche weitere Projekte erhielten Sonderpreise.

Mit dabei waren auch einige Kandidaten aus Niederbayern und der Oberpfalz. Vier von ihnen schafften es in ihrem Forschungsfeld auf die Ränge eins bis drei und wurden mit einem Preisgeld geehrt.

Klare Sicht beim Verkehrsspiegel

Im Fachbereich Arbeitswelt siegten Raphael Rogner und Simon Beinhofer vom Tassilo-Gymnasium in Simbach am Inn. Sie entwickelten einen Verkehrsspiegel mit eingebauten Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren, um damit bei jeder Witterung klare Sicht zu gewährleisten und die gebotene Sicherheit zu erhöhen.

Die Wirkung von Pflanzen auf Bakterien untersucht

Im Bereich Biologie gewann Christina Zachmayer aus Saal an der Donau den zweiten Preis. Sie beschäftigte sich mit der Frage, wie verschiedene Pflanzen oder Pflanzenteile das Wachstum von Bakterien beeinflussen und mit welchen Pflanzen sich Bakterien abtöten lassen. Sie ist Schülerin der staatlichen Realschule in Abensberg.

Roboter sortiert Legosteine

Den dritten Platz in der Sparte Technik erreichte Matteo Nowinski vom Willibald-Gluck-Gymnasium aus Neumarkt in der Oberpfalz. Er trat mit seinem automatischen Lego-Steine-Sortierroboter an. Mit Hilfe einer Steuereinheit, einer Webcam und einer KI sortiert der Roboter verschiedenste Lego-Steine nach Art, Größe und Farbe und teilt sie auf verschiedene Behälter auf. Damit soll die lästige Arbeit des Lego-Steine-Sortierens etwas erleichtert werden, sagt er.

Saubere Sache - Entfernung von Mineralöl aus Wasser

Einen Sonderpreis vergab das Staatsministerium für Unterricht und Kultus auch an das beste interdisziplinäre Projekt. Dieser ging an Isabel Sprödhuber, ebenfalls vom Tassilo-Gymnasium in Simbach am Inn. Sie beschäftigte sie sich im Fachbereich Chemie mit der Entfernung von Mineralöl aus dem Wasser.

Lust auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

"Wettbewerbe wie der heutige machen Lust auf die MINT-Fächer und ergänzen wunderbar unsere vielfältigen Angebote zur MINT-Förderung", so Kultusminister Michael Piazolo. "Junge Menschen von klein auf für Naturwissenschaften zu begeistern, ist mir ein echtes Anliegen und auch wichtig, um die Innovationskraft im Freistaat auch künftig zu stärken." Der Minister dankte auch den Lehrkräften, die ihre Schüler zur Teilnahme an "Schüler experimentieren" motiviert und die Projektarbeiten mit Rat und Tat begleitet hätten.

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