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Schüler bestellte Waffen: Die Rechnung ging ans Jugendamt | BR24

© BR/dpa/Oliver Killig

Für so eine Schreckschusspistole benötigt man den kleinen Waffenschein.

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    Schüler bestellte Waffen: Die Rechnung ging ans Jugendamt

    Ein Schüler hat im Internet Waffen bestellt und die Rechnung an das Jugendamt schicken lassen. Das meldet das Polizeipräsidium Niederbayern. Deren Fachstelle "Cybercrime" ermittelte den 13-Jährigen im Landkreis Passau.

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    Im Landkreis Passau hat ein 13-jähriger Schüler im Internet Waffen bestellt und die Rechnung an das Jugendamt schicken lassen, so eine Meldung des Polizeipräsidiums Niederbayern.

    Bereits am Donnerstag, 12.03., meldete sich eine Sachbearbeiterin des Jugendamts Passau bei der Polizei: Sie habe eine verdächtige Rechnungs-Mail von einem Jagd- und Sportwaffenhändler erhalten. Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass ein Schüler im Namen der Sachbearbeiterin die Bestellungen getätigt hat.

    Jagd- und Sportwaffen im Wert von 20.000 Euro bestellt

    Dieser orderte Jagd- und Sportwaffen im Wert von knapp 20.000 Euro. Da unter anderem Luftgewehre bestellt wurden, sollte die vermeintliche Bestellerin ihr Alter bestätigen. So fiel die widerrechtliche Bestellung auf. Die Fachstelle für Cybercrime der Polizei ermittelte die IP-Adresse des benutzten Rechners und konnte so an einer Schule im Landkreis Passau den 13-jährigen Besteller ausfindig machen. Der Junge räumte die Tat ein und gab als Grund an, dem Jugendamt "eins auswischen zu wollen". Die Daten für die Bestellung habe er zufällig ausgewählt.

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