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In Aschaffenburg sind herrenlose schrottreife Fahrräder von Bauhof-Mitarbeitern eingesammelt worden. Ihre Besitzer hatten fünf Wochen lang Zeit, die Räder selbst wegzubringen.

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Schrottrad-Aktion in Aschaffenburg laut Stadt ein Erfolg

In Aschaffenburg sind herrenlose schrottreife Fahrräder von Bauhof-Mitarbeitern eingesammelt worden. Ihre Besitzer hatten vier Wochen lang Zeit, die Räder selbst wegzubringen. Wie es aus dem Rathaus hieß, war die Schrottrad-Aktion ein voller Erfolg.

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Von
  • BR24 Redaktion
  • Barbara Ecke

Die Schrottrad-Aktion der Stadt Aschaffenburg ist dieses Jahr ein voller Erfolg gewesen. Zu diesem Schluss kommt der Radverkehrsbeauftragte der Stadt, Jörn Büttner auf BR24-Anfrage. Die herrenlosen Räder sind von Mitarbeitern des Bauhofs abgeholt worden. Vor vier Wochen hatte Büttner die Schrotträder mit Aufklebern markiert - mit der Bitte die Drahtesel doch noch abzuholen. Nun ist die Frist verstrichen.

Heuer 56 Räder eingesammelt – weniger als üblich

Büttner zufolge ist die Zahl der schrottreifen Räder, die öffentliche Stellplätze blockieren, in diesem Jahr mit 56 Rädern deutlich niedriger gewesen, als in den vergangenen Jahren. Früher wurden im Schnitt 80 Räder abtransportiert. Dass die Stadt die Schrotträder jedes Jahr abhole, habe sich wohl rumgesprochen, vermutet der Radverkehrsbeauftragte.

In Aschaffenburg sind die Schrotträder vor allem rund um den Hauptbahnhof ein Problem. Sie bleiben oft über Wochen und Monate an den öffentlichen Ständern angekettet. Für die Stadt sei das auch finanziell ärgerlich, zumal sie ein Stellplatz in der Anschaffung im Schnitt 100 Euro koste, so Büttner. Der Platz werde dann über Wochen und Monate blockiert und das Stadtbild verschandelt. Seit 2018 führt die Stadt die Abhol-Aktion durch.

Räder werden, wenn möglich, wieder hergerichtet

Immer im Januar werden verkehrsuntaugliche Räder mit orangefarbenen Aufklebern markiert. Darauf steht die Aufforderung, das Bike innerhalb von vier Wochen abzutransportieren, andernfalls würden sie abgeholt. Die Polizei prüft später bei neueren stehengebliebenen Rädern, ob diese als gestohlen gemeldet sind. Dann bekommt der Besitzer es wieder. Kaputte Räder, die nicht direkt entsorgt werden, gehen an den gemeinnützigen Verein GESTA e.V. in Aschaffenburg/Damm. So können sie nach Möglichkeit repariert, aufbereitet und an Hilfsbedürftige abgegeben werden.

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