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"Schönheitspapst" Mang gegen Schönheits-OPs in Corona-Zeiten | BR24

© picture-alliance/dpa

"Schönheitspapst" Mang

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    "Schönheitspapst" Mang gegen Schönheits-OPs in Corona-Zeiten

    Werner Mang ist der wohl bekannteste Schönheitschirurg Deutschlands. Doch in der Corona-Krise geht er mit seiner Zunft hart ins Gericht: Die Gesellschaft könne derzeit auf Botox und aufgespritzte Lippen verzichten. Gefragt sei nun Solidarität.

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    Der bekannte Schönheitschirurg Werner Mang (70) hält nichts von Schönheits-OPs während der Corona-Krise. "Die Gesellschaft kann in dieser Zeit auch mal auf Botox und aufgespritzte Lippen verzichten", sagte der Leiter der Bodenseeklinik in Lindau. Es sei schön, auch mal etwas anderes zu tun.

    Mang will Patienten übernehmen

    Seine Kollegen rief er auf, während der Corona-Krise Betten für Patienten aus anderen Krankenhäusern frei zu halten. Seine Einrichtung stelle bis zum 15. Mai 24 Betten für "Nicht-Corona-Patienten" zur Verfügung und wolle dies mit einem großen Teil der Betten auch nach diesem Datum tun.

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    Was auf die Branche zukommen könnte

    "Jeder wird in dieser Zeit Verluste hinnehmen müssen", sagte Mang mit Blick auf seine Branche. Zugleich werde die Krise einen "Reinigungsprozess" nach sich ziehen. Wer sich auf nicht notwendige Eingriffe spezialisiert habe, werde Probleme bekommen, "weil die Menschen sich hoffentlich darauf besinnen, dass Gesundheit das höchste Gut ist".

    50 Prozent der Operationen in der Bodenseeklinik seien dagegen medizinisch notwendige Rekonstruktionen nach Unfällen oder Missbildungskorrekturen. "Deshalb gehe ich davon aus, dass es uns auch in 30 Jahren noch geben wird", so Mang, der oft auch als "Schönheitspapst" bezeichnet wird.