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Schönbornkapelle am Würzburger Dom wird eingerüstet | BR24

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An der Schönbornkapelle in Würzburg haben sich Fassadenteile gelöst und sind zu Boden gefallen. Das Bistum bringt nun ein Schutzgerüst an. Das ist möglich, obwohl in der Diözese eigentlich eine Haushaltssperre gilt.

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Schönbornkapelle am Würzburger Dom wird eingerüstet

An der Schönbornkapelle des Kiliansdoms in Würzburg haben sich Fassadenteile gelöst und sind zu Boden gefallen. Das Bistum bringt nun ein Schutzgerüst an. Das ist möglich, obwohl in der Diözese eigentlich eine Haushaltssperre gilt.

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Es ist ein ungewohntes Bild am Würzburger Dom: Die Schönbornkapelle ist eingerüstet. Dort hatten sich Fassadenteile gelöst. Das Bistum sieht sich gezwungen zu handeln.

Gerüst trotz Baumoratorium notwendig

"Wir müssen diese Sicherungsmaßnahme zum Schutz der Passanten durchführen", sagt Würzburgs Weihbischof Ulrich Boom. Das Schutzgerüst an dem Anbau des nördlichen Querhauses des Doms sei trotz der aktuellen Haushaltssperre in Würzburg zwingend erforderlich. Dabei würde es sich um keine Baumaßnahme im engen Sinne handeln. Aufgrund eines Baumoratoriums sind im Bistum Würzburg derzeit nur Notmaßnahmen möglich. Dies gelte auch für den Dom, erklärte Finanzdirektor Sven Kunkel.

Schönbornkapelle fast 300 Jahre alt

Die Schönbornkapelle wurde ab 1721 im Wesentlichen von Balthasar Neumann im Auftrag der Fürstbischöfe Johann Philipp Franz von Schönborn und Friedrich Carl von Schönborn als Grablege für die Familie Schönborn errichtet

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