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"Schnelle Kiste": Computertomograph zur Corona-Bekämpfung | BR24

© BR/Lui Knoll

Die "schnelle Kiste" beherbergt einen mobilen Computertompographen, der schneller als ein Labortest Untersuchungsergebnisse liefern kann

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    "Schnelle Kiste": Computertomograph zur Corona-Bekämpfung

    Corona-Erkrankungen schneller erkennen und sicherer behandeln - das ist das Ziel einer neuen Maßnahme der Staatsregierung. Sie hat 34 mobile Computertomographen angeschafft. Das Krankenhaus Weilheim gehört zu einem der ersten, die das Gerät nutzen.

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    Wer krank ist oder befürchtet, am Corona-Virus erkrankt zu sein, will nicht erst lange auf ein Testergebnis warten. Im Weilheimer Krankenhaus ist die Medizin jetzt einen Schritt weiter. Im Rahmen der Corona-Hilfen des Freistaats hat die Klinik nun einen mobilen Computertomographen bekommen.

    Computertomograph zeigt in Sekunden Erkrankungen der Lunge

    Die Aufnahmen des Hochleistungsscanners liefern schneller als jeder Labortest Informationen über den Gesundheitszustand von Patienten. Mit dem neuen Gerät sollen Ärzte in wenigen Sekunden den Zustand eines Patienten mit Covid-19 analysieren können und diesen dann schneller und sicherer behandeln.

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    Ingesamt 34 mobile Computertomographen sollen in bayerischen Kliniken installiert werden

    Live-Datenaustausch mit Uni-Kliniken möglich

    34 solcher Systeme hat die Staatsregierung angeschafft. Sie werden mit einem eigenen Hygienekonzept betrieben. Der Scanner der Krankenhaus-GmbH Weilheim-Schongau geht in einem 1,2 Millionen Euro teuren Container in Betrieb.

    Das Gerät arbeitet mit einer niedrigen Strahlenbelastung und ist telemedizinisch mit dem Klinikum Rechts der Isar in München verbunden. Das Krankenhaus Weilheim kann über Telemedizin live Daten mit Unikliniken und anderen Röntgenspezialisten abgleichen und besprechen.

    Auch Klinikum Starnberg analysiert mit mobilem CT für Covid-19-Patienten

    Ebenso mordern ist auch das Klinikum Starnberg ausgestattet. Auch hier wurde ein entsprechendes CT für Covid-19-Patienten angeschafft und ist seit dem 4. April im Bereich vor der Notaufnahme im Einsatz, der mit eine schnellere Diagnose liefert.

    Der CT in Starnberg ist direkt an die am 23. März in Betrieb genommene Notaufnahme für Covid19-Patienten angeschlossen und es wurden bis dato zahlreiche Patienten im CT behandelt. Durch diese Parallelstrukturen können sowohl Covid19-infizierte, als auch nichtinfizierte Patienten am Klinikum Starnberg weiterhin im bestmöglichen Maße behandelt werden, ohne dass eine Ansteckungsgefahr besteht. Der Einsatz eines mobilen CTs wurde bereits frühzeitig in China und dann auch in Italien praktiziert, bevor er seit einigen Wochen auch bayernweit in etlichen Kliniken ähnlich umgesetzt wurde.

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