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Schneefall lässt nach - Lawinengefahr weiter hoch | BR24

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In Berchtesgaden ist die Nacht ruhig geblieben. Entspannung wird im Landkreis allerdings frühestens am Donnerstag erwartet. Oberste Priorität für die Einsatzkräfte bleibt das Räumen der Dächer.

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Schneefall lässt nach - Lawinengefahr weiter hoch

Nach den Schneemassen der vergangenen Tage zeigt sich heute ein zweigeteiltes Bild im Alpenraum. In einigen Regionen enspannt sich die Lage, in anderen ist die Lawinengefahr noch hoch. In Österreich sind viele Orte von der Außenwelt abgeschnitten.

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Die Lage in den von den starken Schneefällen betroffenen bayerischen Regionen könnte sich in den kommenden Stunden entspannen. Dennoch ist die Lawinengefahr in vielen Regionen hoch. In fünf bayerischen Landkreisen gilt weiterhin der Katastrophenfall. In Traunstein und Berchtesgadener Land sind noch immer Hunderte Helfer im Einsatz, um Dächer von der Schneelast zu befreien.

Kein Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

Der Katastrophenfall im Landkreis Traunstein bleibt erstmal bestehen. Deshalb hat das Landratsamt jetzt entschieden, die Biathlon-Wettkämpfe am morgigen Mittwoch ausfallen zu lassen. Die Sicherheit der Menschen stehe an oberster Stelle, teilt das Landratsamt mit. Da die Entwicklung über den Mittwoch hinaus noch offen sei, sei auch noch unklar, ob am Donnerstag Rennen stattfinden können.

Lawinengefahr weiterhin hoch, Straßen gesperrt

Erhöhte Lawinengefahr herrscht unter anderem in Balderschwang im Allgäu, wo gestern Früh eine Lawine ein Hotel getroffen hatte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Derzeit macht sich die Lawinenkommission ein Bild von der Lage. Zahlreiche Straßen etwa in den Landkreisen Oberallgäu, Ostallgäu und im Landkreis Miesbach sind weiterhin gesperrt.

Auch beim Bahn-Verkehr gibt es Einschränkungen. Wegen Schneebruchs liegen immer wieder vereinzelt Bäume und Äste im Gleisbereich – vor allem auf den hochgelegenen südbayerischen Strecken, die zum Teil seit Tagen gesperrt sind. Die Bahnstrecken zwischen Holzkirchen und Lenggries, Schaftlach sowie Bayrischzell sind voraussichtlich bis morgen Früh voll gesperrt. Auf den bisher gesperrten Strecken im West-Allgäu sowie zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden fahren derweil wieder Züge.

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Aufgrund von teilweise anhaltendem Schneefall und Schneebruch sind immer noch mehrere Strecken in Bayern weiter gesperrt. Trotzdem haben die Räumarbeiten bei der Bahn auch Erfolg.

Österreich: Mehr als 40.000 Menschen sitzen fest

Laut Deutschem Wetterdienst soll es ab Mittag an den Alpen nicht mehr schneien. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen soll der Katastrophenfall wahrscheinlich heute aufgehoben werden.

In Österreich ist die Lage derweil noch angespannt. Zahlreiche Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten, darunter Lofer, aber auch Obertauern und Großarl. Im Bundesland Salzburg sind mehr als 40.000 Menschen betroffen. Auch die Zufahrt zum beliebten Wintersportort Saalbach-Hinterglemm ist gesperrt.

In Ramsau am Dachstein soll sich eine Lawine gelöst und ein Hotel erfasst haben, berichten österreichische Medien. Demnach entstand schwerer Sachschaden. Die 60 Gäste und Angestellte konnten das Gebäude nach Angaben der Polizei unverletzt verlassen. Trotz der weiterhin hohen Lawinengefahr wird der Schneefall aber auch in Österreich allmählich weniger, und die Menschen hoffen auf die heute prognostizierte Wetterbesserung.

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Seit Tagen ist unser Reporter Hans Häuser in Sachen Schnee in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land unterwegs. Auch in seinem Garten türmen sich die weißen Massen auf. Seine tierischen Mitbewohner freut's.

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