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Schneefall führte zu rund 60 Unfällen in Mittelfranken | BR24

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Schneeräumdienst in Nürnberg im Einsatz. Der neue Schnee führte bis zum Nachmittag zu rund 60 Unfällen in Mittelfranken.

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Schneefall führte zu rund 60 Unfällen in Mittelfranken

Der starke Schneefall am Vormittag hat in Mittelfranken zu zahlreichen Unfällen auf winterlichen Straßen geführt. Meist blieb es laut Polizei aber bei Blechschäden – nur bei vier Unfällen wurden Beteiligte leicht verletzt.

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Von
  • Anja Bühling

Insgesamt verzeichneten die Beamten nach eigenen Angaben zwischen 9.00 Uhr vormittags und 13.30 Uhr rund 60 Unfälle wegen winterlicher Straßenbedingungen. Den ganzen Morgen hatte es stark geschneit. Mit dem einsetzenden Regen habe die Anzahl der Verkehrsunfälle ab den Mittagsstunden wieder abgenommen. Am Nachmittag wird in Roth ein Auto von einem Zug erfasst. Der Fahrer hatte das Signal des unbeschrankten Bahnübergangs übersehen.

Mit dem Auto überschlagen – leicht verletzte Fahrerin

Zu einem Unfall kam es am Vormittag im Gemeindegebiet Roßtal (Lkr. Fürth). Dort kam eine 33-jährige Frau mit ihrem Auto zwischen Kastenreuth und Großweißmannsdorf von der Straße ab und überschlug sich. Die Autofahrerin konnte sich laut Polizei selbst aus ihrem Fahrzeug befreien und kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Rutschender Lkw blockiert Autobahnzufahrt

Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es gegen Mittag dann am Autobahnkreuz Altdorf: Dort geriet ein Lkw auf der Überleitung von der A6 auf die A3 in Richtung Regensburg ins Rutschen, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und blieb quer zur Fahrbahn liegen. Die Überleitung musste für die Bergungsarbeiten für mehrere Stunden komplett gesperrt werden, so die Polizei.

Noch ruhiger Berufsverkehr am Morgen

Im morgendlichen Berufsverkehr war die Lage durch die Vorarbeit der Winterdienste noch ruhig gewesen, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. Erst nach massiver Zunahme des Schneefalls hatten sich die Straßenverhältnisse demnach merklich verschlechtert.

Auto in Roth von Zug erfasst

Am Nachmittag ist es an einem unbeschrankten Bahnübergang in Roth zu einem Unfall gekommen, bei dem ein Auto von einem Zug erfasst wurde. Der 19 Jahre alte Autofahrer kam mit leichten Verletzungen davon, so die Polizei. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der junge Mann am frühen Nachmittag den unbeschrankten Bahnübergang am Bahnhof Lohgarten-Roth in Richtung Innenstadt überqueren wollen – offenbar ohne das Signal zu beachten. Der Personenzug, der vom Bahnhof Roth in Richtung Hilpoltstein unterwegs war, erfasste den Pkw seitlich, so die Ermittler.

Der Fahrer konnte sich leicht verletzt aus dem stark beschädigten Auto befreien. Die insgesamt sieben Fahrgäste im Zug blieben laut Polizei unverletzt. Eine Frau stand so unter Schock, dass sie in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das Auto des 19-Jährigen wurde bei dem Zusammenstoß total zerstört. Zusätzlich entstand laut Polizei ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro am Zug sowie an der Signalanlage.

Die Bergung des nicht mehr fahrbereiten Zuges wird den Beamten zufolge wohl noch bis in die Abendstunden dauern.

© BR

Jetzt ist er endlich da, der Winter in Franken. Alles ist weiß. Seit der Nacht schneit es ununterbrochen. Am Morgen wurden viele Franken von einer geschlossenen Schneedecke auf Straßen und Autos überrascht.

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