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Schneechaos: Helfer leisteten Hunderttausende Arbeitsstunden | BR24

© BR/Martin Binder

Bundeswehr-Einsatz in Berchtesgaden

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    Schneechaos: Helfer leisteten Hunderttausende Arbeitsstunden

    Weil sie den Schneemassen alleine nicht mehr Herr wurden, riefen im Januar mehrere Landkreise in Bayern den Katastrophenfall aus. Nun zeigt eine Auswertung, wie viel Hilfe Bundeswehr, THW und Co. tatsächlich leisteten.

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    Allein die Bundeswehr schickte knapp 2.800 Soldatinnen und Soldaten, um im Kampf gegen die Schneemassen in Bayern zu helfen. Etwa 270.000 Arbeitsstunden lang räumten die Einsatzkräfte unter anderem Dächer frei, sprengten Lawinen oder evakuierten Personen aus eingeschneiten Dörfern.

    Diese Zahlen gehen aus einer parlamentarischen Anfrage der Grünen-Abgeordneten Irene Mihalic hervor. Mihalic sagt:

    "Das Schneechaos in Süddeutschland reiht sich in eine lange Kette von klimabedingten Extremwetterereignissen der letzten Jahre ein. Stürme, Starkregen, extreme Trockenheit und Waldbrände verursachen hohe Schäden und stellen insbesondere die ehrenamtlichen Kräfte im Katastrophenschutz vor große Herausforderungen."

    THW leistet 170.000 Einsatzstunden

    Das Technische Hilfswerk schickte demnach über 3.000 Einsatzkräfte zur Hilfe, die alle zusammen knapp 170.000 Einsatzstunden leisteten.

    Und auch die Bundespolizei war mit bis zu 230 Einsatzkräften vor Ort.

    Schadenshöhe noch unbekannt

    Die Bundesregierung zeigt sich angesichts dieser Zahlen zufrieden und erklärt: Das integrierte Hilfeleistungssystem in Deutschland habe sich bewährt.

    Wie hoch der entstandene Schaden durch den starken Schneefall nun ist – darüber hat die Bundesregierung aber noch keine umfassenden Informationen – ein vollständiger Überblick sei hier noch nicht möglich.