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Schneebruch im Nationalpark Bayerischer Wald
© Nationalpark Bayerischer Wald

Autoren

Sarah Beham
Sebastian Wintermeier
© Nationalpark Bayerischer Wald

Schneebruch im Nationalpark Bayerischer Wald

Die immer noch andauernden heftigen Schneefälle legen eine schwere Last auf Bayerns Wälder. Deswegen warnen die Bayerischen Staatsforsten vor der aktuellen lebensgefährlichen Schneebruchgefahr im Wald und an Waldrändern. Am höchsten sei das Risiko unter anderem im Bayerischen Wald, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Schnee ist die "Weiße Gefahr" im Wald

Waldbesuche sollten unbedingt vermieden werden. Weil sie dem Gewicht nicht standhalten können, besteht Schneebruchgefahr auch bei gesunden und stabilen Bäumen.

"Derzeit herrscht eine weiße Gefahr im Wald. Bäume können unmittelbar und ohne Vorwarnung unter der Schneelast umkippen oder zusammenbrechen." Philipp Bahnmüller, Sprecher der Bayerischen Staatsforsten

Aus diesem Grund hat die Behörde in den betroffenen Gebieten die Arbeit im Wald eingestellt. Selbst die Försterinnen und Förster des Waldunternehmens vermeiden Waldgänge.

Langlaufzentrum Deggendorf teilweise geöffnet

Wie das Forstamt in Bodenmais dem BR mitteilte, sind zwei Loipen des Langlaufzentrums Deggendorf seit den Mittagsstunden wieder geöffnet. Wegen der Schneebruchgefahr war das Zentrum bis mittags komplett gesperrt. Viele Birken und Buchen ragten in die Loipen hinein, so der Sprecher. Weil die Bäume bis zum Frühjahr Blätter tragen, bieten sie der Schneelast eine große Oberfläche.