| BR24

 
 

Bild

Viel zu tun hat die Feuerwehr in Landshut: Hier besteht weiterhin Schneebruchgefahr.
© Feuerwehr Landshut

Autoren

Sarah Beham
© Feuerwehr Landshut

Viel zu tun hat die Feuerwehr in Landshut: Hier besteht weiterhin Schneebruchgefahr.

Die anhaltend hohe Schneebruchgefahr in der Stadt Landshut macht heute weitere sicherheitsbedingte Sperren notwendig: Die vier städtischen Friedhöfe können wegen Schneebruchgefahr und der Räumsituation nicht betreten werden. Die Besucher werden durch Hinweistafeln an den Eingängen informiert, ab wann der jeweilige Friedhof wieder geöffnet werden kann. Weiterhin geschlossen bleibt der Hofgarten.

Wegen der verschneiten Straßen konnten auch viele Zusteller heute Morgen die Zeitungen nicht ausliefern.

Straßensperrungen im Landkreis Straubing-Bogen und Landshut

Wie das Landratsamt Straubing-Bogen mitteilt, ist seit den frühen Morgenstunden die Kreisstraße SR 55 zwischen Neuhofen und Hofkirchen (Gemeinde Laberweinting) wegen Schneebruchs in beiden Richtungen gesperrt. Weitere Kreisstraßen bleiben weiterhin im Landkreis gesperrt. Im Laufe des Tages soll die SR 65 aber wieder freigemacht werden können, wie es heißt.

Besonders in Landshut herrscht Schneebruchgefahr. Insgesamt sind acht Straßen derzeit gesperrt, so wie beispielsweise die Zufahrt Frauenberg ab Gretlmühle, die Wildbachstraße ab Schloss Schönbrunn bis Adlkofen und jetzt auch die Veichtedergasse. Die Sperrungen bleiben laut Stadt Landshut voraussichtlich noch den ganzen heutigen Tag aufrechterhalten. Morgen Früh werde entschieden, welche Sperrungen aufgehoben werden können. Sicher ist, dass die Sperrung Auloh-Wolfsbach noch länger andauern werde, da entsprechende Baumschneidearbeiten durchgeführt werden müssen.

Unterrichtsausfall in Niederbayern

Aus Sicherheitsgründen fällt heute in den gesamten Landkreisen Dingolfing-Landau, Landshut, Kelheim und im Markt Mallersdorf-Pfaffenberg die Schule aus. Im Landkreis Regen fällt an der Grundschule Patersdorf der Unterricht wegen einer defekten Heizung aus.

300 Einsätze wegen verschneiter Straßen

Auch gestern gab es bereits Probleme mit dem Neuschnee, wie die Polizei mitteilt. Wegen der verschneiten und glatten Straßen sind im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Niederbayern von Sonntag auf Montag knapp 300 Einsätze gemeldet worden. Viele davon waren Verkehrsunfälle aufgrund der glatten Fahrbahnen, dabei wurden zwölf Menschen leicht verletzt, ein Autofahrer schwer. Allein in der Nacht von Sonntag auf Montag gab es in Niederbayern wegen der starken Schneefälle 108 Einsätze, wie die Polizei mitteilt. Knapp 30 Unfälle ereigneten sich. "Es waren überwiegend Blechschäden", wie ein Polizeisprecher sagte.

Probleme mit umstürzenden Bäumen: Schneebruchgefahr

Am Sonntagabend musste die Autobahn 93 zwischen den Anschlussstellen Aiglsbach und Mainburg kurzzeitig komplett gesperrt werden, weil ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt war.

Im Landkreis Regen musste die Feuerwehr gestern auf der Zugstrecke der Waldbahn zwischen Viechtach und Gumpenried einen umgestürzten Baum entfernen.

1 / 3

Ständig im Einsatz: Räumfahrzeuge in der Deggendorfer Stadt

Ständig im Einsatz: Räumfahrzeuge in der Deggendorfer Stadt

Das größte Problem beim Schneefall: Bäume brechen unter der Last des Schnees zusammen.

Das größte Problem beim Schneefall: Bäume brechen unter der Last des Schnees zusammen.

Immer wieder müssen Straßen und Gleise von umgestürzten Bäumen befreit werden.

Immer wieder müssen Straßen und Gleise von umgestürzten Bäumen befreit werden.