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Schnee, Regen, örtlich Glätte - Mai bleibt vorerst ungemütlich | BR24

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Zum Beginn des ersten Maiwochenendes müssen sich die Menschen in einigen Regionen des Freistaats auf einen kurzzeitigen Wintereinbruch einstellen. Am Dienstag und Mittwoch wird es wieder wärmer.

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Schnee, Regen, örtlich Glätte - Mai bleibt vorerst ungemütlich

Der Mai zeigt sich auch in den kommenden Tagen unterkühlt statt lieblich. Die Menschen in einigen bayerischen Regionen müssen sich auf einen kurzzeitigen Wintereinbruch einstellen.

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In den nördlichen Mittelgebirgen kann es an diesem Samstag bis hinunter auf 500 Meter teils kräftig schneien, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Ab Nachmittag werde es in Franken aber wieder größtenteils trocken sein. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen vier Grad im Vogtland und 14 Grad in Niederbayern.

Teils starker Schneefall in den Alpen

In der Nacht zum Sonntag rechnen die Meteorologen in den Alpen teils mit starkem Schneefall. Es bestehe die Gefahr, dass Äste und Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen könnten. Besonders im Süden kann es glatt werden.

Der Wetterumbruch sei für Anfang Mai schon ungewöhnlich, sagte ein Sprecher des Wetterdienstes. Ein Umschwung mit kalter Luft sei in dieser Zeit aber nicht komplett ausgeschlossen. Er rechnet damit, dass es am Dienstag und Mittwoch wieder wärmer wird.

Ungemütlicher und wechselhafter Wochenbeginn

In den übrigen Regionen Deutschland ist es am Sonntag bei Höchsttemperaturen von neun bis 13 Grad wechselnd bewölkt. In der Nordwesthälfte sind Regen- , Schnee- und Graupelschauer möglich.

Ungemütlich und wechselhaft bleibt es auch zum Wochenbeginn: Die Temperaturen bleiben niedrig, im höheren Bergland kann es schneien, Wolken und Schauer sind möglich. An der See und auf den Alpengipfeln kann der andernorts frische Wind auch stürmische Ausmaße annehmen. Nachts herrscht vielfach in Bodennähe Frost, auch örtliche Glätte ist möglich.

Immerhin: Am Dienstag zeigt sich nach DWD-Angaben wenigstens zeitweise wieder die Sonne. Es dürfte aber noch etwas dauern, bis die Temperaturen wieder nach oben gehen.

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Nach einem Wetter- und Temperatursturz sinkt heute die Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen ab. Auf der Alpennordseite bleibt es bis Montag spätwinterlich kalt und es fällt bei Temperaturen in 2.000 Meter von minus 8 Grad viel Neuschnee.