BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Schnaittacher Doppelmord: BGH verweist Verfahren zurück | BR24

© BR

Das Landgericht Nürnberg-Fürth muss erneut über den Doppelmord von Schnaittach verhandeln. Der Bundesgerichtshof hat das Verfahren zurück verwiesen.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Schnaittacher Doppelmord: BGH verweist Verfahren zurück

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Verfahren um den Doppelmord von Schnaittach an das Landgericht Nürnberg-Fürth zurückverwiesen. Ein Ehepaar ist wegen der Ermordung der Eltern des Mannes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Per Mail sharen

Stephanie und Ingo P. wurden vom Landgericht Nürnberg-Fürth zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Die obersten Richter in Karlsruhe sahen allerdings im Urteil von Stephanie P. einen Wertungsfehler. So habe die Kammer die Hilfe zur Aufklärung des Verbrechens nicht ausreichend gewertet.

Keine Neuauflage des Verfahrens

Bereits nach ihrer Festnahme hatte die damals 23-Jährige entscheidende Hinweis zu dem Verbrechen gegeben, unter anderem, wo die Leichen zu finden seien. Nach Angaben von Gerichtssprecher Friedrich Weitner wird es allerdings nicht zu einer kompletten Neuauflage des Prozesses kommen. Vielmehr werde an einer gewissen Anzahl an Verhandlungstagen lediglich geklärt, ob es bei der verhängten Freiheitsstrafe bleibt.

Leichen eingemauert

In dem Prozess um den Doppelmord von Schnaittach waren vor einem Jahr Stephanie und Ingo P. zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Die Eheleute haben die Eltern des Mannes ermordet und neben der Garage eingemauert, so das Gericht.