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Schloss Syburg in Bergen soll versteigert werden | BR24

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Das Schloss Syburg im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen soll versteigert werden. Es ist einer der ältesten Adelssitze in Franken. Wer es ersteigert, muss viel Geld in die Sanierung stecken.

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Schloss Syburg in Bergen soll versteigert werden

Einer der ältesten Adelssitze in Franken soll Anfang 2021 versteigert werden: Schloss Syburg im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Das hat Klaus-Peter Zippel, der Sohn der verstorbenen Besitzer, der Teil einer Erbengemeinschaft ist, bestätigt.

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Von
  • Annika Svitil

Ein Gutachter habe den Wert des Anwesens im Oktober bewertet, so Klaus-Peter Zippel, einer der Erben von Schloss Syburg in der Gemeinde Bergen. Der Gutachterbericht werde dann ans Amtsgericht Weißenburg weitergegeben. Anschließend kann laut Zippel ein Termin für die Versteigerung festgelegt werden.

Versteigerung wegen uneiniger Erbengemeinschaft

Zunächst sollte das Schloss verkauft werden, das war noch zu Lebzeiten der Eltern von Klaus-Peter Zippel im Gespräch. Zahlreiche Investoren besichtigten das Schloss und meldeten Interesse an. Zu einem Verkauf kam es wegen Unstimmigkeiten in der Erbgemeinschaft jedoch nie. Somit beantragte Zippel die Versteigerung beim Amtsgericht Weißenburg.

Größe des Schlosses für Investoren schwierig

Klaus-Peter Zippel ist mit 15 Jahren nach Syburg gekommen und wohnt noch heute in einem Teil des Schlosses. Die reine Nutzfläche beträgt zwischen 4.200 und 4.500 Quadratmeter. Diese Größe schrecke laut dem Erben Familien ab, für Hoteliers wiederum sei das Schloss zu klein. Die meisten Interessenten sehen vor, einen Teil des Schlosses privat und den anderen öffentlich zu nutzen. Nur wenige würden das Schloss komplett alleine bewohnen oder rein öffentlich nutzen wollen.

Hohe Investitionen erforderlich

Das Schloss Syburg geht auf eine rund 1.000 Jahre alte Wasserburg zurück und gehört zur Gemeinde Bergen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Der Käufer müsste hohe Summen in die Sanierungsarbeiten des unter Denkmalschutz stehenden Anwesens stecken, so Klaus-Peter Zippel.

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