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Schloss Neuschwanstein nach Corona-Pause wieder geöffnet | BR24

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Das Schloss Neuschwanstein ist seit heute wieder für Besucher geöffnet. Mehr als zwei Monate lang war das Schloss aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Das Schloss Ludwigs II. war zum ersten Mal seit dem 2. Weltkrieg geschlossen.

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Schloss Neuschwanstein nach Corona-Pause wieder geöffnet

Das Märchenschloss und beliebte Ausflugsziel Neuschwanstein begrüßt seit Dienstag wieder seine Gäste. Wochenlang musste es wegen Corona geschlossen bleiben. Jetzt gelten beim Besuch Schutz- und Hygieneregeln.

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Darauf haben viele gewartet: Das Schloss Neuschwanstein ist wieder geöffnet. Wegen des Coronavirus musste es, wie viele andere touristische Attraktionen in Schwaben und im Allgäu, mehrere Wochen geschlossen bleiben. In der Zwischenzeit wurde ein umfassendes Schutz- und Hygienekonzept entwickelt. Das sieht unter anderem vor, dass nicht-ermäßigte Tickets online gekauft werden müssen.

Beschränkte Besucherzahl wird zu Wartezeiten führen

Eine Besichtigung des Schlosses ist außerdem nur mit einem Gästeführer möglich, das Ganze in Gruppen von höchstens zehn Personen. Dabei ist untereinander ein Sicherheitsabstand einzuhalten. Vor Corona kamen täglich fast 6.000 Gäste. Jetzt ist die Besucheranzahl limitiert. Das wird zu Wartezeiten und Einschränkungen führen. Darauf weist die Verwaltung auf ihrer Website hin. Unter Umständen sei es gar möglich, dass ein Besuch am gewünschten Tag nicht stattfinden kann, heißt es.

Zu den aktuellen Regelungen gehören auch solche für den Rundgang im Schloss. Für den gilt derzeit das "Einbahn-Prinzip". Manch kleine Räume können im Moment nicht besichtigt werden. Die Besucher des Restaurants müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen. Generell gilt: Abstand halten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Zwangspause für Restaurierung genutzt

Die wochenlange Zwangspause wurde im Schloss Neuschwanstein unter anderem für Restaurierungsarbeiten genutzt. Auch eine moderne LED-Lichtanlage wurde installiert. Vor allem an den "Nadelöhren" wurde gearbeitet. Also Orte, an denen sonst viele Besucher sind, aber nur wenig Platz ist. Am Eingangsbereich, der Treppe und dem Aufzug zum Beispiel. Diese Arbeiten hätten sonst in der Nacht erledigt werden müssen. Die Restaurierungen waren zwar ohnehin geplant, wurden nun aber vorgezogen. Allerdings hat die Corona-Pandemie die Arbeiten laut der Bayerischen Schlösserverwaltung auch erschwert. Der Grund: Firmen mussten ihre Kapazitäten herunterfahren. Die Restaurierungsarbeiten und Untersuchungen sollen im Jahr 2023 abgeschlossen sein.

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