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Schloss Gut Obbach erhält Bundespreis für ökologischen Landbau | BR24

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Einer der besten deutschen Biobetriebe ist das Schloss Gut Obbach im Landkreis Schweinfurt. Das ist nun auch amtlich. Heute Mittag wurde das Gut auf der Grünen Woche in Berlin mit dem Bundespreis für ökologischen Landbau ausgezeichnet.

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Schloss Gut Obbach erhält Bundespreis für ökologischen Landbau

Einer der besten deutschen Biobetriebe ist das Schloss Gut Obbach im Landkreis Schweinfurt. Das ist nun auch amtlich. Das Gut wurde auf der Grünen Woche in Berlin mit dem Bundespreis für ökologischen Landbau ausgezeichnet.

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Das Schloss Gut Obbach im Landkreis Schweinfurt gehört zu den besten deutschen Biobetrieben. Die beiden Verwalter des unterfränkischen Bio-Landguts bekamen auf der Grünen Woche in Berlin von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einen von drei Preisen für herausragende Biobetriebe überreicht.

Zum 20. Mal hatte das Bundesministerium den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau ausgeschrieben. Deutschlandweit gibt es rund 32.000 Biohöfe. "Wir sind natürlich froh, dass wir den Preis bekommen haben, weil es für uns eine Bestätigung für unsere Arbeit ist", sagte Gutsverwalter Bernhard Schreyer vorab dem Bayerischen Rundfunk. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner betonte, die ausgezeichneten Betriebe würden den ökologischen Landbau besonders innovativ und vorbildlich voranbringen.

Gut Obbach: Zusammenarbeit mit Bäcker, Mälzer und Imker aus der Region

Den Preis, den ein Gremium aus Naturschutzexperten, Fach-Journalisten, Landwirten und Politikern vergibt, erhält das Gut Obbach für seine Vermarktungsstrategie und den "vorbildlichen Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten". Im konkreten Fall seien das sorgfältig ausgewählte regionale Partner, die ein hohes handwerkliches Können haben, darunter Mühlen, Bäcker, Imker, Mälzer und Bierbrauer, sagt Gutsverwalter Schreyer. Seit 21 Jahren produziert das Landgut auf 272 Hektar Acker-Fläche und verkauft neben Obst vor allem Bio-Getreide: Weizen, Dinkel, Gerste, Roggen und geschälte Sonnenblumenkerne aber auch Exoten wie Emmer und Einkorn.

Produkte werden im Hofladen und Einzelhandel verkauft

Die eigenen Produkte vermarktet das Hofgut unter einem eigenen Logo über den eigenen Hofladen, aber auch über den regionalen Einzelhandel. So erhält etwa ein Bäcker aus dem Nachbarort das Mehl des Biohofes. "Ich möchte wissen, wo meine Rohstoffe herkommen und möchte auch Ansprechpartner und kurze Wege haben", sagt Thomas Wolz. Sein Natursauerteig-Brot mit einer nach eigenen Angaben "besonders festen und wohlschmeckenden Kruste" backt er im Holzbackofen und reagiert dabei auch bewusst auf unterschiedliche Mehlqualitäten.

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Im Rahmen der Grünen Woche in Berlin wurde der unterfränkische Biobetrieb Schloss Gut Obbach mit dem Bundespreis für ökologischen Landbau ausgezeichnet.