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Bayern

Schleusensperrungen an Donau und Main-Donau-Kanal | BR24

© picture alliance/dpa/Armin Weigel

Mehrere Schleusen an der Donau und dem Main-Donau-Kanal sind derzeit wegen jährlicher Bauarbeiten außer Betrieb

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    Schleusensperrungen an Donau und Main-Donau-Kanal

    Aufmerksame Flussbeobachter werden es bemerkt haben: Seit einigen Tagen ist auf der Donau und dem Main-Donau-Kanal in Niederbayern und der Oberpfalz weniger Verkehr als üblich. Der Grund: Die alljährliche Schleusensperre im Frühjahr.

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    Wegen "planmäßiger Unterhaltungsmaßnahmen" sind aktuell - und wie in jedem Frühjahr - die Schleusen am Main-Donau-Kanal und auf einem Teil der Donau in Niederbayern und der Oberpfalz gesperrt. Unter anderem stehen Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten an. Einige Schleusenanlagen werden deshalb sogar komplett trockengelegt.

    Vier Donauschleusen außer Betrieb

    Betroffen sind an der Donau die Schleusen Straubing, Geisling, Regensburg und Bad Abbach, die nach den bisherigen Plänen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes noch jeweils bis Anfang April gesperrt sind. An der Schleuse Geisling wurde bereits ein Tor saniert. Dazu wurde sie teilweise trockengelegt, ist inzwischen aber schon wieder geflutet. Derzeit sind die Schleusen Straubing und Bad Abbach trockengelegt, weil Bauwerksüberprüfungen durchgeführt werden. Die Schleusen Kachlet und Jochenstein im Landkreis Passau stehen dagegen zur Verfügung.

    Auch Kanalschleusen bis April gesperrt

    Auf dem Main-Donau-Kanal sind unter anderem die Schleusen Bachhausen, Berching, Dietfurt, Riedenburg und Kelheim außer Betrieb und damit für den Schiffsverkehr gesperrt. Geplant ist laut dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK eine Sperre bis zum Mittag des 3. April.

    Insbesondere die Schleuse Riedenburg wird genauer in Augenschein genommen werden: Sie war 2019 gleich zweimal binnen weniger Wochen von Schiffen beschädigt worden. Zwar wurden die Schäden anschließend weitgehend behoben, schon damals jedoch hatte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt aber angekündigt, die aktuelle Schleusensperrung für eine dauerhafte Reparatur zu nutzen.