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Schlechte Sicht im Kaufbeurer Stadion: Kaum Fans bei Infoabend | BR24

© Christoph Scheule / BR

Infoabend zu den Sichtverhältnissen im Kaufbeurer Eisstadion

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    Schlechte Sicht im Kaufbeurer Stadion: Kaum Fans bei Infoabend

    Was ist dran an der Debatte um die schlechte Sicht auf den Stehplätzen im Kaufbeurer Eisstadion? Zur Infoveranstaltung im Stadtsaal am Abend kamen nur 32 Fans. Das Thema war dank einer Idee der Stadt schnell erledigt.

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    2.000 Stehplätze hat das Eisstadion Kaufbeuren. Gerade einmal 32 Besucher verloren sich im Kaufbeurer Stadtsaal, als es um das Thema bessere Sicht auf den Stehplätzen ging.

    Fan-Initiative gegründet

    Im Vorfeld hatte eine eigens gegründete Initiative die Situation der Stehplatzbesucher als untragbar angeprangert und sofortige Maßnahmen gefordert. Zusätzlich wurden Tausende Euro für einen Gutachter gesammelt, der dann an einem runden Tisch Lösungen präsentieren soll.

    Thema schnell vom Tisch

    Dabei war das Thema schnell erledigt. Der Vorschlag von Oberbürgermeister Stefan Bosse, erst einmal zur Probe an Teilen der Stehtribünen eine höhere Zwischenstufe einzuziehen, ein paar Heimspiele zu testen und dann die Zuschauer abstimmen zu lassen, fand einhellig Zustimmung.

    Abwägung zwischen Komfort und Kosten

    Dass die bisherige Stehplatzlösung mit den überbreiten Stufen auf einer Ebene bei großem Andrang nicht optimal ist, räumten alle Verantwortlichen inklusive Architekt, ein. Aber bei den Planungen sei es immer auch um einen Kompromiss zwischen Zuschauerkomfort und Kosten gegangen.

    Stadion-Neubau war umstritten

    Der 24 Millionen Neubau war schließlich in Kaufbeuren nicht unumstritten. Beim Bürgerentscheid sprachen sich 40 Prozent gegen ein neues Stadion aus, was wohl das Ende des professionellen Eishockeysports beim traditionsreichen ESVK bedeutet hätte.