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Schlägerei auf Faschingsmarkt: Besucher und Polizisten verletzt | BR24

© BR/Konstantin König

Eine Faschingsfeier im niederbayerischen Frontenhausen ist aus dem Ruder gelaufen. Nach einem Streit kam es zu einer Massenschlägerei unter rund 30 Leuten. Als die Polizei schlichten wollte, wurden auch die Beamten angegriffen und verletzt.

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Schlägerei auf Faschingsmarkt: Besucher und Polizisten verletzt

Eine Faschingsfeier im niederbayerischen Frontenhausen ist aus dem Ruder gelaufen. Nach einem Streit kam es zu einer Massenschlägerei unter rund 30 Leuten. Als die Polizei schlichten wollte, wurden auch die Beamten angegriffen und verletzt.

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Bei einer Massenschlägerei auf dem Faschingsmarkt in Frontenhausen im Landkreis Dingolfing-Landau sind mehrere Beteiligte und auch Polizeibeamte verletzt worden. Wie die Polizei in Dingolfing dem BR mitteilte, kam es am Sonntagabend in einem Lokal erst zu einem verbalen Streit, der dann auf der Straße fortgesetzt wurde.

30 Personen beteiligt

Auf dem Marienplatz artete der Streit dann aus. Es kam zu einer Massenschlägerei, an der rund 30 Personen beteiligt waren. 15 Polizeistreifenwagen rückten an. Bei der Schlägerei wurden mehrere Beteiligte und mindestens drei Polizisten verletzt. Ein 46-Jähriger soll einem Polizisten mit der Faust gegen den Hinterkopf geschlagen haben.

Polizei sucht nach Foto- und Videoaufnahmen

Insgesamt wurden vier Personen im Alter von 14, 32, 33 und 46 Jahren vorübergehend festgenommen. Wie die Polizei dem BR sagte, war der Faschingsmarkt gut besucht. Deshalb geht die Polizei davon aus, dass Faschingsmarkt-Besucher von der Schlägerei auch Video- und Fotoaufnahmen gemacht haben könnten. Um festzustellen, von wem die Auseinandersetzung ausgegangen sei, bittet die Polizei Zeugen, sich zu melden.

Ermittelt wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut übernimmt die Kriminalpolizei Landshut die weiteren Ermittlungen. Dort können sich Zeugen unter 0871-92520 melden.

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