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Seit Sonntagfrüh gelten für 25 Länder mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen strengere Einreise-Regeln.

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    Schärfere Einreise-Kontrollen am Flughafen München

    Seit Sonntag (24.1.) gelten für 25 Länder mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen strengere Einreise-Regeln. Am Flughafen München verschärft die Bundespolizei daher ihre Kontrollen.

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    Von
    • Manuel Rauch

    Spanien, Portugal, Tschechien oder die USA - nur vier Beispiele aus einer Liste mit 25 Ländern, für die nun strengere Einreise-Regeln nach Deutschland gelten. Wer aus einem der sogenannten Hochrisikogebiete einreisen möchte, muss an der Grenze einen negativen Corona-PCR-Test vorweisen. Die Bundespolizei am Münchner Flughafen hat ihre Kontrollen daher verschärft.

    Bundespolizei kontrolliert am Sonntag rund 15 Flugzeuge

    Es gebe intensivere Kontrollen und Fahndungen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in München. Details nannte er nicht. Am Münchner Flughafen landen am Sonntag einem Sprecher zufolge rund 15 Flugzeuge aus Hochrisikogebieten. Die Bundespolizei habe die Passagiere im Blick. In der Regel kontrollieren die Polizisten direkt am Flugzeug, ob die Passagiere einen negativen Corona-Test dabei haben, erklärt der Polizeisprecher. Die Kontrollen erfolgen demnach in Stichproben. Dass nur rund 15 Flugzeuge betroffen sind, sei eine Folge des ausgedünnten Winterflugplans sowie der ohnehin niedrigeren Zahl an Flügen durch die Corona-Pandemie.

    Passagiere ohne Test können sich in München testen lassen

    Da die neuen Einreise-Regeln sehr kurzfristig erlassen wurden, gibt es zu Beginn noch eine Ausnahme. Ein Sprecher des Flughafens München teilte dem BR auf Anfrage mit: Passagiere aus Hochrisikogebieten, die am Sonntag in München keinen negativen Corona-Test vorweisen können, werden direkt zu einer Teststelle im nicht-öffentlichen Bereich des Flughafens geführt, wo sie den Test dann nachholen müssen.

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