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Schaeffler verzeichnet drastischen Gewinneinbruch | BR24

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Das erste Halbjahr 2020 war für den Automobilzulieferer Schaeffler eine Katastrophe. Der Gewinn brach drastisch ein, das Unternehmen musste einen extremen Sparplan fahren. Dazu kamen jetzt noch zusätzliche Schulden.

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Schaeffler verzeichnet drastischen Gewinneinbruch

Das erste Halbjahr 2020 war für den Automobilzulieferer Schaeffler eine Katastrophe. Der Gewinn brach drastisch ein, das Unternehmen musste einen extremen Sparplan fahren. Dazu kamen jetzt noch zusätzliche Schulden.

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Die Corona-Krise hat den Herzogenauracher Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hart getroffen. Im ersten Halbjahr sank der der Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut 88 Prozent, teilte der Konzern am Dienstagmorgen (04.08.20) mit.

Schaeffler macht 400 Millionen Euro neue Schulden

Am stärksten betroffen war die Autosparte, weil Werke der großen Hersteller wegen des Lockdowns wochenlang geschlossen waren. Schaeffler reagierte mit Kurzarbeit und verschärfte das Sparprogramm erneut. Trotzdem musste der Konzern etwa 400 Millionen Euro neue Schulden aufnehmen.

Noch kein Ausblick auf das Gesamtjahr

Seit einigen Wochen zieht das Geschäft aber wieder an, vor allem in China. Trotzdem wagt Schaeffler nach wie vor keinen Ausblick auf das Gesamtjahr. Die höchste Bonitätsnote hat Schaeffler erst vor kurzem verloren. Diese wieder zu erreichen, dürfte eine der großen Aufgaben für den neuen Finanzvorstand Klaus Patzak sein. Er wechselte von Siemens nach Herzogenaurach, sein Vorgänger hat Schaeffler verlassen.

Betriebsrat Schweinfurt fürchtet keinen Arbeitsplatzabbau

Trotz des Umsatzrückgangs bei dem Wälzlagerunternehmen macht sich der Schaeffler-Betriebsratsvorsitzende am Standort Schweinfurt, Jürgen Schenk, momentan keine Gedanken zum Thema Arbeitsplätze. Für Schweinfurt gebe es einen unbefristeten Standort- und Beschäftigungssicherungsvertrag. Dass dieser gekündigt werden könnte, dafür gebe es im Augenblick keine Anzeichen, sagte Schenk auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Am Schaefflerstandort in Schweinfurt sind knapp 6.000 Menschen beschäftigt.

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Das erste Halbjahr 2020 war für den Automobilzulieferer Schaeffler eine Katastrophe. Der Gewinn brach drastisch ein, das Unternehmen musste einen extremen Sparplan fahren. Dazu kamen jetzt noch zusätzliche Schulden.

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