Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Schaeffler-Gewinn bricht ein – Management prüft Sparmaßnahmen | BR24

© BR

er Auto- und Industriezulieferer Schaeffler muss im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang von 30 Prozent verbuchen. Vor allem die stark gesunkene Nachfrage der Autohersteller macht dem fränkischen Konzern zu schaffen.

9
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Schaeffler-Gewinn bricht ein – Management prüft Sparmaßnahmen

Der Herzogenauracher Auto- und Industriezulieferer Schaeffler muss im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang von 30 Prozent verbuchen. Vor allem die stark gesunkene Nachfrage der Autohersteller macht dem fränkischen Konzern zu schaffen.

9
Per Mail sharen
Teilen

In China brach der Umsatz im Automobil-Bereich um mehr als zwölf Prozent ein, teilte Schaeffler mit. Auch die gute Auftragslage in der Industriesparte könne die gesunkene Auftragslage in der Autoindustrie nicht ausgleichen. Für das Gesamtjahr schließt der Konzern daher auch einen Umsatzrückgang nicht aus.

Schaeffler zieht Konsequenzen

Das Management um Vorstandschef Klaus Rosenfeld will gegensteuern. Zuerst geht es an die Überstunden der Beschäftigten, aber auch einzelne Schließtage in den Werken und eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit werden in Erwägung gezogen. Dazu führt das Management bereits Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern. Sollte sich die Auftragslage weiter verschlechtern, könnte im zweiten Halbjahr auch Kurzarbeit drohen. "Unter Umständen" komme diese Maßnahme in Betracht, teilte Schaeffler auf BR-Anfrage mit.

Sozialverträglicher Abbau

Einzelheiten will der Konzern Mitte September mitteilen. Betriebsbedingte Kündigungen will Schaeffler aber vermeiden. Stattdessen soll ein sozialverträglicher Abbau von Arbeitsplätzen stattfinden. Derzeit arbeiten gut 90.000 Menschen für den Konzern, gut zwei Prozent weniger als noch vor einem Jahr.