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Sanierung statt Abriss des Hallenbades in Münnerstadt? | BR24

© dpa Picture-Alliance Leslie West

Sanierung statt Abriss vom Hallenbad Münnerstadt

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    Sanierung statt Abriss des Hallenbades in Münnerstadt?

    Mit dem Ziel einen Bürgerentscheid zu erreichen haben in Münnerstadt im Landkreis Bad Kissingen Mitglieder des Bürgerbadvereins 928 Unterschriften eines Bürgerbegehrens im Rathaus eingereicht.

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    Die Initiatoren wollen erreichen, dass unter der Überschrift "Erhalt unseres Hallenbades – Schwimmen statt Abriss" der Stadtratsbeschluss vom 12.12.2018 zum Abriss des seit gut acht Jahren nicht mehr genutzten Hallenbades aufgehoben und eine Sanierung des Hallenbades eingeleitet wird.

    Zur Begründung schreibt der Initiativensprecher Wolfgang Blümlein, dass bei einem Abbruch deutlich mehr als eine Million Euro öffentlicher Gelder ausgegeben würden, ohne irgendeinen Gegenwert zu schaffen.

    "Bei einer Sanierung, die mit etwa 4,5 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert würde, hätte Münnerstadt wieder ein voll funktionsfähiges Hallenbad. Es stünde dann wieder den Schulen, Vereinen, der Bevölkerung und den Besuchern der Stadt zur Verfügung. Münnerstadt hätte einen weiteren wichtigen Standortfaktor, der die Wohn- und Lebensqualität nachhaltig für die nächsten Generationen steigert." Zitat von der Unterschriftenliste

    Am 12.12.2018 hatte der Münnerstädter Stadtrat mit knapper Mehrheit von elf zu acht Stimmen den Abriss beschlossen. Laut Blümlein würden die Sanierungskosten zwischen 5,2 und 5,6 Millionen Euro liegen. Vom Staat gäbe es einen Zuschuss von 4,5 Millionen Euro. Vor gut zwei Jahren wurde in Münnerstadt per Bürgerentscheid entschieden, dass "der Vollzug des Stadtratsbeschlusses das Hallenbad abzureißen, gestoppt wird und die Stadt dazu verpflichtet wird, einen Vergleich aufzustellen zwischen den Kosten für die Sanierung des Hallenbades und den Kosten für den Abriss des Hallenbades, einschließlich Wiederherstellung des Geländes". Diese Kosten wurden am 12.12.2018 in der Sitzung vorgestellt.