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"Hilfe für das behinderte Kind" gerettet | BR24

© picture-alliance/dpa

Geld vor Flyer der Diakonie

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    "Hilfe für das behinderte Kind" gerettet

    Eine mögliche Schließung der insolventen gemeinnützigen GmbH "Hilfe für das behinderte Kind Bayreuth" ist vom Tisch. Auch nahezu alle Arbeitsplätze können erhalten bleiben. Von Claudia Stern

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    Wegen finanzieller Schieflage hatte die Diakonie Bayreuth für das Tochterunternehmen "Hilfe für das behinderte Kind“ im Herbst Insolvenz beantragt. Rettung bringt nun die langfristige Sanierung des Unternehmens. Grundlage ist die einstimmige Annahme des Insolvenzplans durch die Gläubiger. Das hat die Diakonie Bayreuth in einer Pressekonferenz  mitgeteilt.

    Der Plan

    Der Plan sieht vor, dass der Geschäftsbetrieb in allen Bereichen weitergeführt wird. Auch die defizitäre Frühförderung kann in der jetzigen Struktur beibehalten werden. Das Amtsgericht Bayreuth wird das laufende Schutzschirmverfahren voraussichtlich im Februar aufheben können. Lediglich fünf von 206 Beschäftigten haben ihre Stelle verloren, zwei davon werden voraussichtlich anderweitig von der Diakonie Bayreuth weiterbeschäftigt. Der Verein "Hilfe für das behinderte Kind Bayreuth e.V." scheidet als Gesellschafter aus, will aber weiterhin mit der Diakonie als alleinigem Gesellschafter kooperieren.

    Erfolgreiche Sanierung

    Entscheidend für die erfolgreiche Sanierung der "Hilfe für das behinderte Kind Bayreuth gGmbH" war neben den strukturellen Veränderungen, der Neuorganisation in der Verwaltung und der Personalreduzierung vor allem eine Kapitalzuführung durch die Diakonie Bayreuth in Höhe von knapp 1,1 Millionen Euro. Mit mehr als 50 Prozent der Summe wurde die Diakonie Bayreuth dabei von der Diakonie Bayern und der Evangelischen Landeskirche unterstützt.