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Schloss Herrieden

Die Sanierung des Stadtschlosses wurde über das Zukunftsprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ vom Bund mit etwa 4,5 Millionen Euro gefördert. Im Erdgeschoss beherbergt das denkmalgeschützten Gebäudes künftig einen großen Mehrzweckraum, der für Veranstaltungen gemietet werden kann. Im Obergeschoss wird neben einem weiteren Konferenzraum das Stadtmarketing von Herrieden eine neue Heimat finden.

Vergangenheit als Brauerei

Bis 1685 wurde der Bau als fürstbischöflich-eichstättisches Schloss und bis 1805 als fürstbischöfliche Brauerei genutzt. Nach der Säkularisierung gelangte das Objekt in Privatbesitz unter Beibehaltung der Brauereinutzung. Durch den wirtschaftlichen Niedergang kleinerer privater Brauereien war das in der Denkmalliste des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege als Einzeldenkmal verzeichnete Bauwerk lange dem Verfall preisgegeben.