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Samerberg-Prozess: Aussage von Belastungszeugen verschoben | BR24

© BR/Martin Binder

Die beiden Angeklagten mit ihren Anwälten

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    Samerberg-Prozess: Aussage von Belastungszeugen verschoben

    Im Berufungsprozess um den Unfalltod zweier junger Frauen in Traunstein war heute ein neuer Belastungszeuge geladen. Aufgrund von Terminproblemen wurde seine Vernehmung nun allerdings auf den Donnerstag verschoben.

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    Zwei junge Frauen vom Samerberg starben, drei Menschen wurden schwer verletzt: Im Prozess um einen Frontalzusammenstoß auf der Rosenheimer Südumgehung vor drei Jahren sollte heute vor dem Landgericht Traunstein auch ein bisher unbekannter Belastungszeuge gehört werden. Der Mann wird heute überraschenderweise aber nicht aussagen. Das hat der Vorsitzende Jürgen Zenkel zu Beginn der heutigen Verhandlung bekannt gegeben. Grund seien Terminprobleme.

    Unfallfahrer soll zum Überholen provoziert worden sein

    Der Zeuge aus Bad Aibling, ehemaliger Mitarbeiter im Betrieb des Vaters eines der Angeklagten, soll am Tag nach dem Unfall ein Gespräch zwischen den Angeklagten und ihren Beifahrern gehört haben, in dem die Vorwürfe bestätigt wurden. Die vier sollen davon gesprochen haben, dass sie einen Golffahrer zum Überholen ihrer Autos provoziert hätten, ihn dann nicht überholen ließen und die Lücke zwischen ihren Fahrzeugen dicht gemacht hätten, um den Golf am Einscheren zu hindern. Das habe dann zu dem schweren Unfall geführt.

    Belastungszeuge wird am Donnerstag gehört

    Laut Vorsitzendem Richter soll der neue Zeuge am Donnerstag aussagen. Der Prozess wird heute fortgesetzt mit weiteren Zeugenaussagen, unter anderem geht es um die Berufung eines der Angeklagten wegen der Verurteilung für ein illegales Rennen 2018 in Rosenheim.