BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

"Salve Abusina" - Römertage an der Donau | BR24

© BR

In Neustadt an der Donau, genauer in Eining, kann man an diesem Wochenende eine Zeitreise machen: auf Bayerns größtem Römerfest ist der Alltag von vor 2000 Jahren hautnah zu erleben - ganz nach dem Motto "Geschichte zum Anfassen für Groß und Klein".

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

"Salve Abusina" - Römertage an der Donau

In Neustadt an der Donau – genauer in Eining – sind für drei Tage die Römer zurückgekehrt. Auf dem Gelände des ehemaligen Grenzkastells Abusina im Landkreis Kelheim wurde zum neunten Mal Bayerns größtes Römerfest gefeiert.

Per Mail sharen

Lagerleben, Kunst und Handwerk, Waffen und zahlreiche "Römer" in originalgetreu nachgebildeten Ausrüstungen - das und vieles mehr gab es für Besucher bei den diesjährigen Römertagen "Salve Abusina" in Eining bei Bad Neustadt an der Donau zu sehen.

Dazu gab es Führungen, Vorträge, Mitmachaktionen und Vorführungen wie eine Gladiatorenshow.

© BR

Standesgemäß unterwegs waren auch diese Teilnehmer

Römisches Leben wird lebendig

Die Teilnehmer kamen nicht nur aus Bayern, wie zum Beispiel die Mitglieder des Vereins "Raetici Romani". Dessen Mitglieder haben es sich zum Ziel gesetzt, möglichst authentisch römische Geschichte lebendig werden zu lassen. Ihre Uniformen beispielsweise sind dem römischen Vorbild bis ins Detail nachgebaut.

"Es ist alles Handarbeit, es ist erforscht, wird recherchiert. In manchen Ausrüstungen stecken Monate, zum Teil Jahre drin." Harald Borzer, Verein "Raetici Romani"

Kastell-Ruinen als Festgelände

Das Kastell Abusina war im ersten Jahrhundert Teil einer ganzen Kastellkette entlang der Donau, später Teil des Limes. Bei einem Brand im fünften Jahrhundert wurde es zerstört. Vor 140 Jahren dann begannen Archäologen mit Grabungen auf dem Gelände.

© pa/dpa/Armin Weigel

Das Römerkastell Abusina bei Eining im Kreis Kelheim.