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Saftige Christbäume trotz Hitze und Trockenheit | BR24

© dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Christbaumplantage (Symbolbild)

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Saftige Christbäume trotz Hitze und Trockenheit

Ein bisschen dürfen die Christbäume noch auf ihrer Plantage stehen und wachsen, bevor sie in etwa zwei Monaten abgesägt und in die bayerischen Wohnungen gestellt werden. Das trockene Sommerwetter scheinen sie gut weggesteckt zu haben.

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Viele Pflanzen haben dieses Jahr unter der Hitze und der Trockenheit im Sommer gelitten. Die Christbäume offenbar nicht. Thomas Emslander besitzt eine große Christbaumplantage in Unterglaim im Kreis Landshut und sagt: "Die Farbe der Bäume ist teilweise sehr gut im dunkelgrünen Bereich - so wie es sich der Kunde wünscht."

Christbaumbranche rechnet mit durchschnittlichem Jahr

Vor allem die Tannen haben die Witterung gut weggesteckt, heißt es. "Wir sehen derzeit keine Erkenntnisse, die den üblichen Christbaumabsatz beeinträchtigen würden", so Emslander, der auch für den Verein Bayerischer Christbaumanbauer spricht. Zu Engpässen werde es nicht kommen. Er erwarte stabile Preise auf dem Niveau der Vorjahre.

Lieblingsbaum: Nordmanntanne

Christbäume aus der Region seien besonders gefragt, sagt der Niederbayer: "Wir haben als einziges Bundesland in Deutschland Anbau- und Vermarktungsrichtlinien, die dem Kunden beste innere Qualitäten des Baumes zusichern." Der Baum müsse demnach die letzten drei Jahre in Bayern gewachsen sein, er dürfe nicht zu früh geschnitten werden und darf drei Jahre vor Ernte nicht mehr mit chemischen Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Der Trend zur Nordmanntanne sei weiterhin ungebrochen, der Marktanteil liege bei etwa 80 Prozent, heißt es.

Niederbayerischer Christbaum für München

Der diesjährige Christbaum für den Münchner Christkindlmarkt kommt aus dem Landkreis Freyung-Grafenau und wurde bereits ausgesucht. Wie das Landratsamt diese Woche mitteilte, handelt es sich um eine 25 Meter hohe Fichte. Der Baum wird am 12. November geschnitten und nach München transportiert.

© Landrat Sebastian Gruber (CSU)

Der diesjährige Christbaum für den Münchener Christkindlmarkt kommt aus dem Landkreis Freyung-Grafenau. Landrat Sebastian Gruber (CSU) freut sich sehr darüber und erhofft sich einiges davon:

Landkreis Freyung-Grafenau erhofft sich gute Außenwerbung

Landrat Sebastian Gruber (CSU) sieht darin eine große Ehre und eine Riesenchance, sich in der Landeshauptstadt präsentieren zu können. Denn während des Münchener Christkindlmarktes darf der Landkreis Freyung Grafenau mit einem Info- und einem Verkaufsstand direkt neben dem Baum die Besucher über die Vorzüge der Region aufmerksam machen. Regionalmanager Stefan Schuster: "Drei Millionen Besucher hat der Münchener Christkindlmarkt im vergangenen Jahr angezogen. Wir können also rund vier Wochen an einem der meistbesuchten Orte Deutschlands Werbung für den Landkreis machen. Das ist eine große Chance, die wir nutzen wollen."