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Säugling heftig geschüttelt: Mutter erhält Bewährungsstrafe | BR24

© picture-alliance/dpa

Richter, Gesetzbücher (Symbolbild)

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    Säugling heftig geschüttelt: Mutter erhält Bewährungsstrafe

    Im Prozess um eine Mutter, die ihren Säugling heftig geschüttelt hat, ist am Würzburger Landgericht das Urteil gefallen: Die 30-Jährige wurde wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.

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    Wegen gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen ist eine 30-Jährige vom Würzburger Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Die Frau hatte ihren Säugling heftig geschüttelt.

    Urteil noch nicht rechtskräftig

    Laut einem Sprecher des Landgerichts ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Ursprünglich war noch ein weiterer Verhandlungstag angesetzt. Das Urteil ist aber bereits am ersten Prozesstag überraschend gefallen. Das teilte der Gerichtssprecher auf BR-Nachfrage mit. Ursprünglich waren zwei Verhandlungstage angesetzt.

    Säugling erlitt Schütteltrauma und Verletzungen des Hirngewebes

    Die Vorfälle ereigneten sich laut Gericht im Frühjahr 2018 im Landkreis Main-Spessart. Die Mutter habe ihren Sohn im Säuglingsalter zweimal so heftig geschüttelt, dass der Junge danach stationär ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Bei der zweiten Tat erlitt das Kind nicht nur ein Schütteltrauma, sondern auch Verletzungen des Hirngewebes. Dies habe zu einer verzögerten körperlichen Entwicklung sowie zu Sprach- und Sehstörungen geführt. Ob der Sohn der Angeklagten bleibende Schäden davontragen wird, sei noch nicht endgültig geklärt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft vor Prozessbeginn.

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