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s.Oliver Würzburg rechnet mit 650 Zuschauern zum Saisonstart | BR24

© picture alliance / Gerd Ulherr

Volles Haus bei Heimspielen: Solche Bilder wird es bei s.Oliver Würzburg bis auf weiteres wahrscheinlich nicht geben.

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    s.Oliver Würzburg rechnet mit 650 Zuschauern zum Saisonstart

    Über 3.000 Besucher passen bei Heimspielen von s.Oliver Würzburg in die Halle. Doch in Zeiten von Corona ist das nicht möglich. Die Verantwortlichen arbeiten deshalb an einem Konzept für den Saisonstart – und rechnen mit 650 Zuschauern.

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    Während die US-Profiliga NBA nach der Corona-Pause in den Saisonendspurt startet und dafür extra das Disney World-Gelände in Florida bezogen hat, planen die Verantwortlichen bei s.Oliver Würzburg bereits die neue Bundesligasaison. Anders als aktuell in den USA geht der Club davon aus, dass bei den Spielen auch Zuschauer zugelassen werden könnten. So will es auch die Basketball-Bundesliga (BBL). Wie s.Oliver Würzburg mitteilt, rechne man intern mit rund 650 Besuchern beim Saisonstart im November.

    s.Oliver erarbeitet Konzept für Ligastart

    Dafür würden die Verantwortlichen gerade ein Konzept erarbeiten. Es soll Spiele mit Zuschauern möglich machen. Demnach plant der Basketballclub mit einer Zuschauerkapazität von etwa 20 Prozent der Maximalauslastung, was den genannten 650 Zuschauern entspricht. Ist die s.Oliver Arena ausverkauft, dann finden normalerweise 3.140 Besucher rund um das Feld Platz.

    Ziel: 50 Prozent Auslastung in den Hallen

    Damit der erhoffte Saisonstart mit Zuschauern möglich ist, müsste dem Konzept zunächst allerdings das Würzburger Gesundheitsamt zustimmen. Unterstützung erhalten die Würzburger, wie zahlreiche andere BBL-Clubs auch, vom Gesundheitsökonomen Florian Kainzinger. Er hat in Zusammenarbeit mit der Basketball-Bundesliga bereits das Hygienekonzept für das Finalturnier im Juni erstellt, heißt es in der Mitteilung. Sein Ziel sei eine Auslastung von 50 Prozent in möglichst allen Hallen der Liga.

    Mehr Dauerkarten als Plätze in der Halle

    Was bereits jetzt feststeht: Der ungewohnte Saisonstart wird sich nach Angaben von s.Oliver Würzburg auf die Dauerkarten-Abonnements auswirken. 1.800 gibt es nach Angaben des Clubs aktuell, darunter etwa 800 Saisontickets für Sponsoren und Partner. Es gibt somit mehr Dauerkarten als zu Saisonbeginn Plätze zur Verfügung stehen würden.

    Um die Tickets gerecht zu verteilen, haben sich die Verantwortlichen nun für folgendes Prozedere entschieden: Sämtliche Dauerkarten sind automatisch für die komplette Basketball-Saison 2020/2021 reserviert. Das Dauerkarten-Abonnement soll allerdings erst dann in Kraft treten, wenn die Heimspiele in der s.Oliver Arena wieder vor vollem Haus stattfinden können. Bis dahin würden die Beiträge für Abos nicht abgebucht. Für jedes Heimspiel sollen Dauerkarten-Abonnenten ein Vorkaufsrecht für die verfügbaren Eintrittskarten erhalten, heißt es von s.Oliver Würzburg.

    Basketball-Tickets sollen nicht teurer werden

    Auch für Sponsoren will s.Oliver Würzburg pro Spiel ein festes Kontingent reservieren. Die Ticketpreise sollen trotz der Corona-Krise nicht steigen.

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