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Rußrindenkrankheit in Kitzingen: Befallene Bäume werden entfernt | BR24

© Landratsamt Lauf

Rußrindenkrankheit befällt Bäume

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    Rußrindenkrankheit in Kitzingen: Befallene Bäume werden entfernt

    In Kitzingen wurden erneut Bäume festgestellt, die von der Rußrindenkrankheit befallen sind. Die Bereiche wurden abgesperrt, da der Pilz nicht nur schädlich für den Baum ist, sondern auch beim Menschen allergische Reaktionen auslösen kann.

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    An einem Grundstück der Deutschen Bahn im Bereich von Kitzingen wurden Bäume festgestellt, die von der Rußrindenkrankheit befallen sind. Das teilte ein Bahnsprecher auf BR-Anfrage mit. Die betroffenen Bereiche wurden in dieser Woche von der Deutschen Bahn abgesperrt.

    Bäume werden gefällt und fachmännisch entsorgt

    Laut Bahnsprecher werden die befallenen Bäume im Laufe der nächsten Woche von einer Fachfirma gefällt und fachmännisch entsorgt. Es seien auch einige Bäume auf städtischem Gebiet betroffen, nicht aber der Bahnhof in Kitzingen. Die vorgenommenen Maßnahmen seien in Abstimmung mit der Stadt getroffen worden, heißt es von der Deutschen Bahn.

    Pilz kann auch für den Menschen gefährlich werden

    Die Rußrindenkrankheit wird von einem wärmeliebenden Pilz verursacht, der vor allem Ahornbäume befällt. Bei Menschen kann der Pilz allergische Reaktionen auslösen, beispielsweise Reizhusten, Atemnot oder Fieber. Der Pilz wächst unter der Baumrinde und hat zur Folge, dass die Blätter des Baumes absterben, die Rinde aufreißt und schwarze Sporen sichtbar werden, die Ruß ähneln. Im heißen Sommer 2018 fiel die Rußrindenkrankheit erstmals auch in Bayern auf – fast ausschließlich in Unterfranken. Mittlerweile wurde sie auch in Mittel- und Oberfranken entdeckt.