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Runder Tisch: Wie wird die Bahn im Allgäu barrierefrei? | BR24

© picture-alliance/dpa

Symbolbild: Deutsche Bahn

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    Runder Tisch: Wie wird die Bahn im Allgäu barrierefrei?

    Der Allgäuer Landtagsabgeordnete und Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Thomas Gehring, hat für Dienstagnachmittag zu einer Diskussionsrunde eingeladen, um über die Barrierefreiheit der Bahn im Allgäu zu sprechen.

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    Den Anstoß gab die Aktion "Soziales Bayern jetzt!" des VdK-Kreisverbands Oberallgäu im August 2018. Politiker, Verantwortliche der Bahn sowie Senioren- und Behindertenbeauftragte aus der Region nahmen vor allem die Praxis der Barrierefreiheit auf den Bahnhöfen zwischen Kempten und Oberstdorf unter die Lupe. Das Fazit von Thomas Gehring, Teilnehmer dieses Ortstermins: "Es klemmt an allen Ecken".

    "Alltägliche Dinge" als große Herausforderung

    Ganz alltägliche Dinge wie der Zugang zu Bahnhöfen und Haltestellen, zu Toiletten und Fahrkartenautomaten oder gar das Ein- und Aussteigen seien für Behinderte nur unter erschwerten Bedingungen machbar oder gar unmöglich. Zugwaggons seien häufig länger als der Bahnsteig. Entsprechende Durchsagen kämen oft zu spät oder seien akustisch nicht wahrnehmbar, so Gehring. Zudem seien häufig keine Ausstiegshilfen vorhanden und es mangle an geschultem Personal.

    "Bayern barrierefrei" bis 2023?

    In der Expertenrunde mit Vertretern der Bahn, der Kommunen und verschiedener Organisationen wie "Pro Bahn" wird der Frage nachgegangen, welche Schritte auf dem Weg zur Barrierefreiheit bei der Bahn im Allgäu noch zu gehen sind. Von der Forderung des früheren Ministerpräsidenten Horst Seehofer, Bayern solle bis zum Jahr 2023 barrierefrei und Mobilität für Menschen mit Behinderung gefördert werden, sagte Thomas Gehring dem BR, sei man im Allgäu noch weit entfernt.