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Runder Tisch mit Aiwanger bringt Regionalmanagement auf den Weg | BR24

© BR/Margit Ringer

Hubert Aiwanger hat sich heute im Landratsamt Amberg-Sulzbach mit Vertretern der Anrainerkommunen des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr getroffen.

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    Runder Tisch mit Aiwanger bringt Regionalmanagement auf den Weg

    Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger versammelte sich zu einem Runden Tisch mit Vertretern der Anrainerkommunen des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr im Landratsamt Amberg-Sulzbach. Das Ergebnis: Ein Regionalmanagement mit "Kümmerern".

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    Ein Runder Tisch des Wirtschaftsministeriums mit den Anrainerkommunen des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr im Landkreis Amberg-Sulzbach hat heute ein Regionalmanagement auf den Weg gebracht. Dabei soll es spezielle "Kümmerer" in den Kommunen vor Ort geben, die sich um Gewerbeansiedlungen oder vorhandene Leerstände kümmern , sagt Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Diese "Kümmerer" sollen vom Wirtschaftsministerium unterstützt werden und in der Region "Arbeitsplätze und Wohnraum vermehren", also Investoren und Grundstücksbesitzer zusammen bringen, bei Gewerbeansiedlungen unterstützen, Leerstände oder Flächen entwickeln.

    Diskussionen unabhängig vom geplanten Teilabzug

    Schon seit dem vergangenen Jahr sind die Anrainerkommunen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach mit dem Ministerium in Kontakt. Sie weisen auf ihre spezielle Lage zwischen den beiden US-Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels hin. Das sei "einzigartig in Europa", so der stellvertretende Landrat Stefan Braun. Die Kommunen sehen sich dadurch in ihren Entwicklungen beeinträchtigt. Die Diskussionen heute seien unabhängig vom geplanten Teilabzug von US-Soldaten aus der Oberpfalz geführt worden, so Aiwanger. "Wir wollen unabhängig davon, was die Amerikaner tun, mehr eigene Entwicklungsperspektiven setzen", sagte er am Mittag in Amberg.

    Weitere Anrainerkommunen sollen mit in das Bündnis geholt werden

    Die Anrainer-Bürgermeister des Truppenübungsplatzes im Landkreis Amberg-Sulzbach freuen sich über diesen neuen Schritt. Joachim Neuß, Bürgermeister von Auerbach sieht in dem Regionalmanagement eine "große Chance für eine neue regionale Kooperation". Jetzt wolle man auch die Anrainerkommunen aus den Landkreisen Neustadt/Waldnaab oder auch Neumarkt in das Bündnis holen, so Neuß. Das Regionalmanagement soll laut Aussagen von Wirtschaftsminister Aiwanger noch Ende des Jahres starten und sei auf drei Jahre angelegt.

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