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Rund 3,3 Millionen Besucher zur Oktoberfest-Halbzeit | BR24

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Seit gut einer Woche läuft das Oktoberfest. Und wie jedes Jahr zieht die Wiesnleitung in München zur Halbzeit eine Zwischenbilanz: 3,3 Millionen Besucher waren es bisher.

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Rund 3,3 Millionen Besucher zur Oktoberfest-Halbzeit

Rund 3,3 Millionen Besucher haben nach Schätzung der Festleitung bis zur Halbzeit das Münchner Oktoberfest besucht. Das sind rund 300.000 Wiesn-Gäste mehr als im vergangenen Jahr.

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Von den 3,3 Millionen Besuchern haben sich rund 240.000 auf der Oidn Wiesn auf dem Oktoberfest vergnügt. Auch dort waren es im Vorjahr weniger Besucher, nämlich 190.000. Der Grund dafür dürfte wohl das "hervorragende Spätsommerwetter" gewesen sein, so Wiesn-Chef und Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid. Mehr Familien, viele Kinder und auch ältere Gäste seien gekommen.

"Wir haben eine schöne Wiesn mit gutem Publikum." Josef Schmid, Wiesn-Chef

Schon 70 Ochsen verspeist

Die Gäste tranken pro Kopf etwa so viel Bier wie im Vorjahr, heißt es. Konkrete Zahlen hat die Festleitung allerdings noch nicht vorgelegt. Verspeist wurden 70 Ochsen, zehn mehr als 2017. Auch 29 Kälber landeten auf den Tellern. Eine Süßigkeit kommt dieses Jahr besonders gut an: die gute alte Zuckerwatte.

Oktoberfest-Fundbüro platzt aus allen Nähten

Wie jedes Jahr wurden auch heuer wieder viele skurrile Fundstücke abgegeben. Unter den bislang 865 Gegenständen waren unter anderem eine Wärmflasche, ein Badmintonschläger, ein Tenorhorn und ein Blutzuckermessgerät.

Gestohlene Masskrüge sind es bis jetzt 50.000.

Polizei verzeichnet insgesamt weniger Delikte

Die Polizei spricht von einer "ruhigen Wiesn". Trotz gestiegener Besucherzahlen auf dem Oktoberfest seien bei fast allen Delikten die Zahlen zurückgegangen, so bei Sexualdelikten, Körperverletzungen und Masskrugschlägereien, sagte der Pressesprecher der Münchner Polizei, Marcus da Gloria Martins.

Allerdings überschattet ein tödlicher Ausgang einer Schlägerei das Fest. Am Freitagabend starb nach einem Streit ein 58-jähriger Medienberater aus dem Münchner Umland an einer Hirnblutung. Gegen einen 42-jährigen Gerüstbauer wurde inzwischen Haftbefehl erlassen. Gegen ihn wird jetzt wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. Josef Schmid sagte, es schmerze, dass ein Todesopfer zu beklagen sei. Den Angehörigen drückte er sein Mitgefühl aus:

"Das ist nicht die Wiesn, die wir haben wollen." Josef Schmid, Wiesn-Chef

Die Aicher Ambulanz versorgte bis jetzt über 2.700 Patienten, rund 400 mussten wegen eine Vergiftung, meist durch Alkohol, behandelt werden.