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Ruhpoldinger CSU ist offen für Ex-AfD-Politiker Markus Plenk | BR24

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Der ehemalige AfD-Politiker Markus Plenk könnte grundsätzlich in die CSU eintreten. Sollte er in seinem Heimatort Ruhpolding im Landkreis Traunstein einen Antrag stellen, würde dieser wohl angenommen.

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Ruhpoldinger CSU ist offen für Ex-AfD-Politiker Markus Plenk

Der ehemalige AfD-Politiker Markus Plenk könnte grundsätzlich in die CSU eintreten. Sollte er in seinem Heimatort Ruhpolding im Landkreis Traunstein einen Antrag stellen, würde dieser wohl angenommen.

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Der ehemalige AfD-Politiker Markus Plenk könnte grundsätzlich in seinem Heimatort Ruhpolding in die CSU eintreten. Dafür hat sich jedenfalls der Ruhpoldinger CSU-Ortsvorstand in einem Beschluss mit großer Mehrheit ausgesprochen.

Bisher hat der Landtagsabgeordnete Markus Plenk noch keinen Antrag auf eine CSU-Mitgliedschaft gestellt. Aber es hat bereits Gespräche mit dem Ex-AfD-Politiker gegeben, und sollte es soweit kommen, will die Ruhpoldinger CSU vorbereitet sein.

Kein roter Teppich für Plenk

Ortsvorsitzender Justus Pfeifer sagte dem Bayerischen Rundfunk, Plenk werde kein roter Teppich ausgerollt. Er würde behandelt wie jedes andere potenzielle Neumitglied. Zudem solle er, falls ein Mitgliedsantrag eingeht, zunächst für ein Jahr auf Probe aufgenommen werden.

Das Konzept der Probemitgliedschaft unterstützt auch der Traunsteiner Landrat und CSU-Kreisvorsitzende Siegfried Walch. Entscheidend sei die Frage, ob jemand das Wertefundament der CSU teile. Plenk war bis vergangenen Monat einer der beiden Vorsitzenden der AfD-Landtagsfraktion. Er verließ die Partei mit der Begründung, diese sei im Kern fremdenfeindlich und extremistisch.

Enge Abstimmung mit der CSU-Zentrale

Die Ruhpoldinger CSU hat ihr Vorgehen nach eigenen Angaben eng mit der Parteiführung in München abgestimmt. Beobachter erwarten, dass es zu einem Wechsel Plenks in die CSU frühestens nach der Europawahl kommen könnte.