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Bildrechte: dpa

Symbolbild: Bänder eines Maibaums

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    Ruhige Freinacht in Unterfranken

    Die Nacht zum 1. Mai ist in ganz Unterfranken sehr ruhig verlaufen. Es gab nur wenige Polizeieinsätze, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Freinacht standen. So im Landkreis Kitzingen, wo die Polizei eine Party auflöste.

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    Von
    • Eva Behringer

    Insgesamt kam es im Laufe der Nacht zu rund 150 Polizeieinsätzen im gesamten Regierungsbezirk. Nur etwa zehn davon standen in unmittelbarem Zusammenhang zur Freinacht. Es handelte sich hierbei zumeist um Ruhestörungen.

    Party in Großlangheim aufgelöst

    Lediglich in Großlangheim (Lkr. Kitzingen) musste die Polizei nach 03.00 Uhr morgens eine Feier auflösen. Elf Personen im Alter zwischen 16 und 39 Jahren hatten zusammen in einem Partykeller gefeiert. Ein 29-Jähriger leistete Widerstand gegen die Polizeimaßnahmen. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht an der Hand verletzt. Gegen alle Anwesenden wurden Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Gegen den 29-Jährigen wird zudem wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

    Maibaum gefällt und zersägt

    Im Arnsteiner Ortsteil Gänheim (Landkreis Main-Spessart) haben vier vermummte Täter den Maibaum kurz vor Mitternacht mit einer Kettensäge in mehrere Teile zerlegt. Im Anschluss flüchteten sie in einem schwarzen VW Golf und ließen Baumreste zurück. Die sofortige Fahndung der Polizei brachte keinen Hinweis auf die Täter.

    Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

    Insgesamt wurden in Unterfranken von Freitag auf Samstag rund 55 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz registriert. Dabei wurden in etwa 35 Fällen die Kontaktbeschränkungen nicht eingehalten und in circa 20 Fällen gegen die nächtliche Ausgangssperre verstoßen.

    Das Resümee des Polizeipräsidiums Unterfranken zur diesjährigen Freinacht fällt wie im Vorjahr positiv aus: "Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an die Infektionsschutzregeln gehalten haben und auch weiterhin ihren Teil zur Eindämmung der Pandemie beitragen".

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