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Rückblick: Das Jahr 2018 in Unterfranken | BR24

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2018

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Rückblick: Das Jahr 2018 in Unterfranken

Barbara Stamm verlässt die politische Bühne, Bischof Franz Jung wird geweiht. Der heiße Sommer bringt die früheste Weinlese aller Zeiten - macht aber der Landesgartenschau zu schaffen. Übrigens: der Main heißt jetzt Würz. Die Themen des Jahres ...

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© ARD Morgenmagazin

Da lacht das MoMa-Team - Würzburg mal einfach an die Würz verlagern ...

© BR - Eberhard Schellenberger

... dabei hat die Stadt andere Probleme: Ein Autokratzer richtet bei Hunderten Pkw einen Millionenschaden an. 2018 wird er endlich gefasst.

© BR-Mainfranken/Josef Lindner

Bei den Fränkischen Passionsspielen Sömmersdorf kommt die neue Überdachung beim Publikum sehr gut an.

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Der Landesgartenschau in Würzburg bleiben dagegen wegen der Hitze die Besucher fern.

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Der Ausnahmesommer sorgt für die früheste Lese, die Weinfranken jemals erlebt hat.

© Bayerischer Rundfunk 2018

Ein anderes Landwirtschafts-Thema ist nicht so schön: In Gelchsheim bei Würzburg verenden 2.000 Schweine durch eine defekte Stall-Lüftungsanlage.

© Bayerischer Rundfunk

Franz Jung wird zum Bischof von Würzburg geweiht. Das Bistum steht vor einer umfassenden Pastoralreform.

© Bayerischer Rundfunk 2018

Barbara Stamm verlässt nach ihrem verpassten Wiedereinzug in den Landtag die politische Bühne.

Viele Schlagzeilen im eh schon sonnenverwöhnten Unterfranken bringen in diesem Jahr die langanhaltende Trockenheit und die ungewöhnliche Hitzeperiode. Aber es gibt auch genug Themen, die nichts mit dem Wetter zu tun haben.

Wenn der Main zur "Würz" wird

Ein Patzer im ARD-Morgenmagazin geht im Januar durch die sozialen Medien. Moderator Sven Lorig und Sport-Experte Peter Großmann plaudern über einen gemeinsamen "Mini-Kurzurlaub", den sie in Würzburg verbracht hätten. Auch einen Brückenschoppen gab's da zu trinken. Auf die Frage, wie denn der Fluss unter dieser Brücke nochmal hieß, antwortete Großmann lachend "die Würz wahrscheinlich". Die Stadt reagiert mit Augenzwinkern und lädt beide zur Brückenschoppen-Nachhilfe auf der Alten Mainbrücke ein - Geographie-Kenntnisse auffrischen.

Amandas Wutrede gegen Horst

Ein Nilpferd mit zweifelhaften Manieren wettert bei Fastnacht in Franken im Februar gegen den CSU-Chef. Denn Horst Seehofer muss wegen der schwierigen Koalitionsverhandlungen kurzfristig absagen, ist nicht in Veitshöchheim im Publikum dabei. Das stößt dem kleinen Nilpferd bitter auf.

© Fastnacht in Franken

"Fußball wird immer komischer: bunte Schuhe, trendige Fisuren, männliche Heulsusen, hautenge Klamotten, enge Kleidung - wenn das so weitergeht, entscheidet Heidi Klum im Sommer, wer Weltmeister wird!"

Landesgartenschau in Würzburg: Heiß und Defizitär

Auf dem ehemaligen US-Kasernengelände am Würzburger Hubland eröffnet mit dem zeitigen Frühjahr eine Ladesgartenschau, die sich zum Ziel gesetzt hat, einen neuen Stadtteil zu gestalten. Das gelingt mit Bravour. Nur die Besucher für das vielfältige Programm bleiben vor allem in den heißen Sommermonaten hinter den Erwartungen zurück. Die Gartenschau schließt im Herbst mit Millionendefizit.

Der Rekordsommer führt auf der anderen Seite auch zur frühesten Weinlese aller Zeiten. Bereits am 6. August geht es los. Viele Winzer kommen vorzeitig aus dem Urlaub zurück.

"Der Klimawandel ist nicht aufzuhalten. Das ist uns auch klar. Aber wir müssen mit der Situation zurechtkommen. Die Wärme geht ja noch, aber die Trockenheit ist ein Problem. Wenn wir kein Wasser haben, dann ist das für den Weinbau schwierig und für die Landwirtschaft." Norbert Then, Winzer in Unterfranken

"Fabienne" reißt Kirchturmspitze ab

In Stadelschwarzach bei Kitzingen reißt das Sturmtief "Fabienne" im September eine Kirchturmspitze weg. Auch im Ort Schönaich im Landkreis Schweinfurt fegt ein kleiner Tornado durch den Ort und zieht eine Schneise der Zerstörung.

© Frankenschau aktuell

In Stadelschwarzach bei Kitzingen hat das Sturmtief "Fabienne" eine Kirchturmspitze weggerissen. Auch im Ort Schönaich (Lkr. Schweinfurt) ist ein kleiner Tornado durch den Ort gefegt und hat eine Schneise der Zerstörung gezogen.

Franz Jung zum Bischof von Würzburg geweiht

Der 52-jährige Franz Jung wird im Juni im Kiliansdom zum neuen Oberhirten des Bistums Würzburg geweiht. Franz Jungs Vorgänger Friedhelm Hofmann hatte zum 75. Geburtstag gemäß Kirchenrecht seinen Rücktritt eingereicht. Schon im Pontifikalgottesdienst gab der neue Bischof einen ersten Ausblick auf seine anstehende Amtszeit, die auch eine Pastoralreform im Bistum bringen dürfte. Veränderung sei, so der neue Bischof, nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu begreifen. Hoffnung müsse sich an der harten Realität bewähren:

"Ja, die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen. Die Hoffnung hält vielmehr jung. Das darf ich mir heute gesagt sein lassen, aber es gilt nicht nur mir, sondern uns allen." Franz Jung, Bischof von Würzburg
© BR

Würzburg hat einen neuen Bischof. Als Nachfolger von Friedhelm Hofmann wurde Franz Jung in München vereidigt. Doch wer ist dieser Mann, der nun an der Spitze des Bistums steht?

Patrona Franconiae - Barbara Stamm verlässt die politische Bühne

42 Jahre saß Barbara Stamm für die CSU im Bayerischen Landtag, wurde regelmäßig in Umfragen zur beliebtesten Politikerin in Bayern erkoren. Schon vor dem Wahlabend am 14. Oktober war die politische Zukunft der Würzburger "Zweitstimmen-Königin" unsicher. Darüber hatte sich die 73-Jährige keine Illusionen gemacht, weil die Umfragewerte der Christsozialen so stark eingebrochen waren. Die scheidende Landtagspräsidentin schreibt ihrer Partei noch am Wahlabend ins Stammbuch: Statt so stark auf das Thema Asyl zu setzen, müsse sich die Partei künftig wieder breiter aufstellen.

© Kontrovers

Für Barbara Stamm war das schlechte CSU-Wahlergebnis besonders bitter: Sie verlor ihr Mandat. Über 40 Jahre lang saß sie im Landtag, hat Bayern mitgeprägt. In einem sehr persönlichen Porträt blickt Kontrovers auf ihr politisches Leben.