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Rucksack war zu schwer: Bergwacht rettet Wanderer am Watzmann | BR24

© dpa

Archivbild Watzmannhaus

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    Rucksack war zu schwer: Bergwacht rettet Wanderer am Watzmann

    Bergsteiger aus Mittelfranken mussten bei ihrer Tour über den Watzmann von der Bergwacht Ramsau gerettet werden. Das Paar hatte einen Notruf abgesetzt, weil der Frau ihr Rucksack zu schwer geworden war.

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    Wegen zu schwerer Rucksäcke endete die Wandertour eines Paares über den Watzmann in einer fast achtstündigen Rettungsaktion. Die beiden Bergsteiger aus Mittelfranken wollten den 2713 Meter hohen Berg in den Berchtesgadener Alpen überschreiten, als der Frau unter der Last des rund 17 Kilogramm schweren Gepäcks die Kraft ausging. Gegen 18.20 Uhr setzte das Paar einen Notruf ab, wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) am Dienstag mitteilte.

    Schwere Wetterbedingungen bei der Rettungsaktion am Watzmann

    Nebel und Dunkelheit machten am Montagabend einen Transport mit dem Rettungshubschrauber unmöglich. Deshalb brachte der Helikopter sieben Einsatzkräfte der Ramsauer Bergwacht zum rund 700 Meter tiefer gelegenen Watzmannhaus. Von dort mussten die Retter zu Fuß hinaufsteigen.

    Bergsteiger wurden sicher zum Watzmannhaus gebracht

    Die Einsatzkräfte versorgten die frierende und erschöpfte Frau unter anderem mit zuckerhaltigen Getränken, ehe sie in Begleitung und an einem Seil gesichert zum Watzmannhaus absteigen konnte. Der Weg dorthin dauerte drei Stunden. Das Paar habe dort übernachten und am nächsten Tag ins Tal hinabsteigen wollen, sagte ein BRK-Sprecher. Für die Helfer der Bergwacht war der Einsatz um 2.00 Uhr nachts beendet.