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Rotes Kreuz sucht mit Drohne nach vermisstem Schwimmer am Lech | BR24

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Die Chancen schwinden von Stunde zu Stunde, aber die Helfer wollen nicht ganz aufgeben. Jetzt wird mit einer Drohne nach dem 16-Jährigen gesucht, der gestern beim Baden im Lech verschwand.

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Rotes Kreuz sucht mit Drohne nach vermisstem Schwimmer am Lech

Die Chancen schwinden von Stunde zu Stunde, aber die Helfer wollen nicht aufgeben. Jetzt wird mit einer Drohne nach dem 16-Jährigen gesucht, der am Sonntag beim Baden im Lech verschwand.

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Ein Drohnenteam des Roten Kreuzes versucht zurzeit, den vermissten 16-Jährigen zu finden, der am Sonntag beim Baden im Lech verschwand. Das hat der BR im Gespräch mit dem Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes im Landkreis Augsburg, Thomas Haugg, erfahren. Das drei Mann-Team verfügt über eine Drohne mit hochauflösender Kamera und Wärmebildfunktion. Damit könne man in der Regel bis ins Wasser hineinschauen.

Rotes Kreuz will "nichts unversucht lassen"

Die Suche beginnt am Lech-Wehr Gersthofen. Von dort aus werden 200 Meter flussauf- und flussabwärts abgeflogen, da dieser Bereich von Booten aus nicht gut abgesucht werden konnte. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Wehr- und Uferbereich.

Chancen, den Jugendlichen noch lebend zu finden, gibt es laut Polizei nicht mehr. Dennoch wollen die Rettungskräfte die Hoffnung nicht aufgeben, machte Thomas Haugg vom Roten Kreuz deutlich: "Wir wollen nichts unversucht lassen, um den Jugendlichen zu finden."

Tödlicher Badeunfall in Asbach-Bäumenheim

Der Jugendliche war am Sonntag mit einem Freund im Lech schwimmen gegangen. Sein Begleiter konnte sich ans Ufer retten, der 16-Jährige wurde von der Strömung mitgerissen.

Auch in Asbach-Bäumenheim im Landkreis Donau-Ries kam es gestern zu einem tödlichen Badeunfall. Ein 20-jähriger Mann ertrank in einem Baggersee im Gemeindegebiet.