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Rosenheimer Gericht verschiebt Prozesstermin | BR24

© pa/dpa/Felix Hörhager

Georg Weiß alias Bussi Schorschi posiert am 20.09.2014 in München (Bayern) auf dem Oktoberfest im Käfer-Festzelt mit Model Anastasia.

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    Rosenheimer Gericht verschiebt Prozesstermin

    Es geht wieder einmal um Georg Weiß, bekannt als Bussi-Schorschi. Gemeinsam mit seiner Schwester sollte er in der kommenden Woche vor dem Amtsgericht Rosenheim stehen. Aber der Gerichtstermin wurde jetzt auf den 12. April verschoben.

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    Warum wird der Termin auf den 12. April verschoben? Im April habe es das Gericht leichter, wichtige Zeugen zu laden, sagte die Leiterin des Amtsgerichts, Helga Gold, dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage. Im Schechener Unternehmen von Georg Weiß seien dann wieder Leiharbeiter beschäftigt. Das Gericht habe sie bislang nicht ausfindig machen können.  

    Die Vorgeschichte

    Den Geschwistern Weiß wird gemeinschaftliche Wahlfälschung in 14 Fällen vorgeworfen. Am 23. Februar hatte das Landratsamt Rosenheim die Wahl der Gemeinderatsmitglieder in Schechen für ungültig erklärt. Landratsamt und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass ungültige Stimmzettel ins Rathaus geschickt wurden.

    Gegen Gemeinderat Georg Weiß und seine Schwester ist deswegen ein Strafbefehl wegen Wahlbetrugs erlassen worden. Beide haben den Strafbefehl nicht akzeptiert. Deswegen kommt es zur Verhandlung. Die Nachwahl für Schechen steht noch aus. Das Landratsamt muss die Gerichtsverhandlung abwarten.