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Rollerfahren ohne Helm: Polizei ermittelt gegen Gloria | BR24

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Bildrechte: Uwe Moosburger/Bistum Regensburg

Nachdem Gloria zur Trauerfeier von Georg Ratzinger auf ihrem E-Roller ohne Helm angefahren kam, ermittelt die Polizei gegen sie.

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    Rollerfahren ohne Helm: Polizei ermittelt gegen Gloria

    Auch das Fürstenhaus kann sich nicht alles erlauben. Nachdem Gloria von Thurn und Taxis am Mittwoch zur Trauerfeier von Georg Ratzinger auf ihrem E-Roller ohne Helm angefahren kam, ermittelt die Polizei nun gegen sie.

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    Von
    • Zara Kroiß
    • BR24 Redaktion

    Am Mittwoch nahmen Kirchenvertreter und Weggefährten vom einstigen Domkapellmeister und "Papstbruder" Georg Ratzinger Abschied. Unter den Trauergästen war auch Gloria Fürstin von Thurn und Taxis. Angefahren kam sie mit einem Elektro-Roller - ohne Helm. Wie die PNP berichtet, liegt dieses augenscheinliche Verkehrsdelikt jetzt bei der Regensburger Polizei auf dem Tisch.

    Helmpflicht bei E-Roller?

    Knackpunkt ist die Geschwindigkeit des Fahrzeugs: Bei dem Elektroroller handelt es sich, laut PNP, um ein Kleinkraftrad. Solang dieses nicht schneller als 20 km/h fährt, gilt auch keine Helmpflicht.

    Befreiung aus gesundheitlichen Gründen

    Allerdings gäbe es auch die Möglichkeit, sich von der Helmpflicht befreien zu lassen. Dies sei zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen möglich. Diese Befreiung müsse extra beantragt und durch ein ärztliches Attest belegt werden.

    Fürstin drohen 15 Euro Bußgeld

    Nun überprüfe man, wie schnell das Gefährt von Gloria fahren kann und ob sie in im Besitz einer solchen Ausnahmegenehmigung ist. Falls nicht, drohe ihr ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro.

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