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Die Ausstellung "Röntgen – 125 Jahre neue Einsichten!" auf dem Würzburger Marktplatz

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Röntgen-Jubiläumswoche: Ausstellung auf Würzburger Marktplatz

Auf dem Unteren Markt in Würzburg ist eine Ausstellung zum Leben und Wirken Wilhelm Conrad Röntgens zu sehen. Der berühmteste Wissenschaftler der Stadt hat vor rund 125 Jahren die nach ihm benannten Strahlen entdeckt.

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Von
  • Jochen Wobser

Auf dem Unteren Markt in Würzburg hat eine Ausstellung zum Leben und Wirken Wilhelm Conrad Röntgens begonnen. Sie wird in einem Zelt präsentiert und heißt "Röntgen – 125 Jahre neue Einsichten!". Die Ausstellung gibt Einblicke in das Leben von Wilhelm Conrad Röntgen, seine epochale Entdeckung der Röntgenstrahlen und gegenwärtige Anwendungsfelder in Forschung und Praxis. Die Ausstellung ist bis Samstag (26.09.20) täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Ermöglicht wird die Ausstellung durch ein strenges Hygienekonzept sowie einer Beschränkung der Besucheranzahl.

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Wegen Corona-Pandemie fällt Festwoche deutlich kleiner aus

Die Ausstellung ist ein Bestandteil einer Festwoche zum Röntgenjahr 2020. Wegen der Corona-Pandemie mussten die geplanten Wissenschafts-Shows und auch der Schüler-Wettbewerb abgesagt werden. Das Vortragsprogramm der Festwoche findet nun nicht in der Neubaukirche, sondern online statt. Neu ist, dass am Freitag und Samstag (25./26. 09.20) das Röntgenmobil bei der Ausstellung am Würzburger Marktplatz Halt machen wird. Am Freitag wird dort ab 14 Uhr das Thema "Röntgen mit dem Speicherfolienscanner" auf dem Programm stehen. Dabei zeigen Fachleute, wie genau der Röntgenvorgang mit dem Scanner in der Praxis funktioniert.

1895 auf bis dahin unbekannte Strahlen gestoßen

Als Physikprofessor stieß Wilhelm Conrad Röntgen am Abend des 8. November 1895 in seinem Labor an der Uni Würzburg per Zufall auf eine neue Art von Strahlen. Für den Präsidenten der Uni Würzburg, den Physiker Alfred Forchel, ein Meilenstein. Röntgen habe "eine weltweit absolut herausragende Entdeckung gemacht, die Nachricht davon verbreitete sich wie ein Lauffeuer auf der ganzen Welt". Das sei ein wunderbarer Moment für Würzburg und die ganze Menschheit gewesen. Wilhelm Conrad Röntgen verzichtete seinerzeit darauf, die neue Art von Strahlen patentieren zu lassen. Er wollte, dass seine Entdeckung der Menschheit uneingeschränkt zur Verfügung steht. Für Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt war dies "das humanitäre Geschenk eines Würzburger Wissenschaftlers an die ganze Welt".

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Aufnahmen mit einem Computertomografen liefern exakte Einblicke in den menschlichen Körper. Ohne die Entdeckung von Röntgenstrahlen vor 125 Jahren wären sie undenkbar.

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