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Per Drehleiter konnten die Einsatzkräfte den Mann nur noch tot aus der Wohnung bergen
© Danny Jodts-zema-foto.de
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Per Drehleiter konnten die Einsatzkräfte den Mann nur noch tot aus der Wohnung bergen

Wie die Kripo Passau ermittelte, war eine brennende Zigarette schuld an dem Wohnhausbrand am vergangenen Donnerstag in Röhrnbach (Lkr. Freyung-Grafenau). Dass der 83-jährige Bewohner mit der Zigarette eingeschlafen war, sei möglich, aber noch nicht sicher, so ein Polizeisprecher auf BR-Nachfrage. Es könne auch sein, dass er die Zigarette nicht richtig ausgemacht habe und sich daraufhin das Feuer entfachte. Die Obduktion ergab, dass der Mann an einer Rauchvergiftung gestorben war. Er wurde am Donnerstagvormittag tot von den Einsatzkräften mit einer Drehleiter aus dem ersten Stock geborgen.

Ermittlungen laufen weiter

Die Kripo Passau und das Bayerische Landeskriminalamt ermitteln noch, heißt es. Bei dem Brand war ein Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro entstanden. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht am Arm verletzt und musste zur Behandlung ins Krankenhaus. Das Einfamilienhaus war von dem 83-Jährigen und seiner Frau bewohnt worden. Die Frau war zum Zeitpunkt des Feuers nicht zu Hause.